DeHavilland DH 98 Mosquito, Tamiya 1/72

Diskutiere DeHavilland DH 98 Mosquito, Tamiya 1/72 im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; . Nach einigen Luftwaffe Aufklärern - die alle mehr oder weniger Aufwand bedingt hatten – wollte ich wieder einmal etwas zügiger vorwärts kommen...
popeye

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Nach einigen Luftwaffe Aufklärern - die alle mehr oder weniger Aufwand bedingt hatten – wollte ich wieder einmal etwas zügiger vorwärts kommen und aus der Schachtel bauen.

Den Anstoss zum Bau einer Mosquito PR. IV gaben neue gesicherte Angaben zu einem Wunschmodell, das infolge dieser Unsicherheit immer wieder zurückgestellt worden war.

Generelle Angaben zur Tarnbemalungen der frühen Mosquito-Aufklärer waren lange Zeit kontrovers und unsicher. Erst in SAM „Combat Colours“ #5 hat Paul Lucas dieses Kapitel mit neueren Forschungsergebnissen und verlässlichen Angaben von Augenzeugen umfassend dokumentiert.

Die Bausatzvorstellung und Angaben zu dieser Broschüre finden sich unter:
http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?t=56165
 
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Die sauber gespritzten Bauteile versprachen einen möglichen Bau ohne viel Spachteln und Schleifen und erhielten deshalb zuerst einmal ein Bad mit einem Abwaschmittel.

Noch an den Spritzrahmen wurde die Innenfarbe mit „interior green“ gespritzt. Entsprechend der SAM Datafile und entgegen den Angaben von Tamiya erhielten auch die Fahrwerkschächte diese Farbe.

Nach Fotos und Museums-Flugzeugen zu schliessen wurden die Bauteile des ganzen hölzernen Flugzeuges ohnehin alle nach der Fertigung mit einem grün eingefärbten Cellulose-Lack versiegelt und innen nur in Ausnahmefällen zusätzlich bemalt. Die Lackschicht war offenbar leicht durchscheinend und eher matt und sollte daher am Modell nicht zu dick oder glänzend aufgebracht werden.
 
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peter2907

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"...Nach einigen Luftwaffe Aufklärern - die alle mehr oder weniger Aufwand bedingt hatten – wollte ich wieder einmal etwas zügiger vorwärts kommen und aus der Schachtel bauen..."
Hallo popeye,

nicht das du glaubst hier besteht kein Interesse für deinen Bericht. Ich freue mich wieder etwas von dir zu sehen. Deinen Grundgedanken bei diesem Modell finde ich gut. Hoffentlich treten keine Probleme auf.
 
Alex_G.

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Hallo popeye,

nicht das du glaubst hier besteht kein Interesse für deinen Bericht. Ich freue mich wieder etwas von dir zu sehen. Deinen Grundgedanken bei diesem Modell finde ich gut. Hoffentlich treten keine Probleme auf.


da muss ich dir Widersprechen, Interessenten gibt es immer. Es ist noch zuwenig da, wozu man was schreiben könnte. Bilder sagen mehr als Tausend Worte, popeye...also hau die Bilder raus :D
 
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"No ned huudle" - Leitspruch aus dem Schwäbischen :)

Die Klarsichtteile wurden - noch an den (getrennten) Rahmen - in Future getaucht.


Anschliessend öffnete ich das vorbereitete Kamerafenster für die „Oblique-Kamera“ in der linken Rumpfhälfte, klebte das Klarteil dort und die Landescheinwerfer-Gläser in den Tragflächenunterseiten mit Future ein.

Das ist zwar nur zu zwei Drittel richtig. Die konsequente Anwendung aller bekannten Tricks braucht halt eben Geduld und Vorbereitung.
Kleinteile sollte man erfahrungsgemäss IN einem transparenten Plastikbeutel vom Ast trennen.

Zur Strafe für meine Inkonsequenz machte natürlich das eine Scheinwerferglas einen Blitzstart in’s Nirwana !

Die Öffnung muss nun halt am Schluss mit „Cristal Clear“ oder Weissleim „verglast“ werden.
 
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Für die Detaillierung der Kabine beschränkte ich mich auf Malen, washing mit Oelfarbe und Trockenbürsten plus ein paar Tupfer mit Farbe.
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Die Sitze erhielten Gurte mit den vorhandenen Abziehbildern des Bausatz-Bogens.

Auf das Abziehbild für das Instrumentenbrett würde ich das nächste Mal verzichten.
Der Effekt eines schwarzen Instrumentenbrettes, das mit Weiss leicht trocken gemalt wurde, ist genau so gut wenn nicht besser als das widerspenstige Decal auf den schönen Reliefs.

Abgesehen davon ist nach dem Einbau und der Montage der Haube davon ohnehin fast nichts mehr zu sehen.
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Das Funkgerät ( Empfänger – Teil A18 ) hinter dem Sitz des Piloten sollte nicht in die vorgesehene Nute eingeleimt werden, sondern ca. 1.5mm tiefer mit der hinteren Schmalseite auf die senkrechte Querwand und bündig mit der Aussenwand.
Damit ist die Oberkante nur leicht über dem Kabinenrand und das Funkgerät hinter dem Navigator ( Sender ) wird nicht teilweise verdeckt. Ausserdem ist damit die offene Hinterseite versteckt.

Wer unbedingt weiter detaillieren möchte, dem sei Anfertigung und Einbau des Umformers unter dem Empfänger empfohlen – Tamiya unterschlägt dieses Teil.

Der Sender ( A17 ) hinter dem Navigator sollte eine Rückwand erhalten.
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Die Einstiegs-Türe ( F2 ) sollte mit dem Fenster ( H13 ) ausgerüstet und VOR dem Zusammenkleben der Rumpfhälften von der Innenseite eingeklebt werden.
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Ebenfalls vor dem Verleimen der Rumpfhälften empfiehlt sich, am Seitenleitwerk eine „Nute“ für die Einführung eines allfälligen Antennendrahtes anzubringen.
Die Position ist je nach Variante unterschiedlich. Bei frühen Bombern und Aufklärern wurde der Antennendraht ungefähr in der Mitte zwischen Staurohr und Wurzel der Seitenruderfinne befestigt.

Beim Aufklärer werden die Kameras in die rechte Rumpfhälfte eingeleimt und noch die Bohrung für den Antennmast auf dem Rumpfrücken geöffnet.

Der vordere Kabinenboden wird mit Vorteil nur eingehängt und nicht verleimt. So kann er sich beim Verleimen des Vorderrumpfes noch minimal bewegen und dem nötigen Druck auf die Rumpfschalen entsprechend ausweichen. Nachträglich kann immer noch vom offenen Bombenschacht her mit Flüssigkleber verleimt werden.
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Der komische kleine „Höcker“ auf der oberen Kante der linken Cockpit-Schale – ca. 4 mm vor der Frontscheibe – ist Absicht und sollte nicht entfernt werden. Es handelt sich dabei um die Verschalung der Frontscheiben-Enteisung.


Um die Klappen des Bombenschachtes einzupassen musste ich am Rumpf etwas nachfeilen, sonst wären die Tore etwas übergestanden und vorne beim Cockpitteil wäre beiderseits eine kleine Spalte verblieben.


Die senkrechte Stosskante zwischen Rumpf und Kabinenvorderteil habe ich mit „diluted Putty“ und vorsichtigem Verschleifen überarbeitet.
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cargo

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Sehr schön bisher :TOP:
 
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Danke Jan !

Nach Einkleben der Gläser der Landescheinwerfer können die Flächen verleimt werden.

Die separaten Flächenspitzen bieten zwei Varianten und müssen nach dem Vorbild ausgewählt werden. Genau positioniert passen sie gut, verlangen aber etwas Spachtel- und Schleifarbeit an den Stosskanten.

Die zusammengesetzten Motorengondeln passen präzise in den vorhandenen Ausschnitt.
Die Oberseiten des Hecksteisses müssen allerdings verspachtelt und verschliffen werden.
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Merci auch Dir, Peter - sehr schöne Illustration genau passend !

Was mir im Vergleich mit Fotos an dem Bausatz verbesserungswürdig schien, sind die Ansaughutzen unter den Motoren.
Diese scheinen mir einfach etwas zu wenig tief und sehr mager und hatten auch keine Öffnung vorne.

Eigentlich wollte ich ja aus der Schachtel bauen, aber schliesslich hat der Handwerker in mir doch gesiegt.
Die „Mündung“ wurde schräg ausgefeilt,
 
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Der anschliessende Aufwand mit dem Verschleifen war dann die Strafe dafür, dass ich an einem Tamiya-Bausatz etwas verbessern wollte....
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F-14A TomCat

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Eigentlich wollte ich ja aus der Schachtel bauen, aber schliesslich hat der Handwerker in mir doch gesiegt.
Die „Mündung“ wurde schräg ausgefeilt,
...jaja so geht´s mir auch dauernd - erst denke ich das passt schon so, und im nächsten Moment denke ich mir:"Was der geneigte Betrachter wohl denken wird wenn Du dir die Mühe nicht machst..." :?! also mache ich dann auch oft mehr als ich möchte.

Schöner Baubericht bis jetzt - weiter so! :TOP:
 
Alex_G.

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du legst ja ein schönes Tempo hin:TOP:
 
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