Erhalt von Fähigkeiten

Diskutiere Erhalt von Fähigkeiten im Bundeswehr Forum im Bereich Einsatz bei; Schraubverbot: Bundeswehr darf eigene Waffen nicht reparieren Schlimmer geht immer. Jetzt entscheiden Juristen, was die Truppe darf. Dann kann man...

Sens

Alien
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Schraubverbot: Bundeswehr darf eigene Waffen nicht reparieren
Schlimmer geht immer. Jetzt entscheiden Juristen, was die Truppe darf. Dann kann man ja in letzter Konsequenz sämtliche Systeme nur noch leasen. Bei Beschädigung und Verlust wird es dann richtig teuer. Besser nicht bewegen oder gar in ein Gefecht ziehen.
 
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twolf

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Man kann dem Themenstarter ja verzeihen..."M. Höhn, Wehrexperte der Linksfraktion, kritisiert hingegen:"

Wenn so ein Wehrexperte das vorkaut! Das ist bestimmt einer der viele viele Jahr an der Waffe gedient hat!!! Also so ein richtiger Experte!
Die haben viele Experten!
 

Sens

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Netter Versuch, die unangenehme Wahrheit zu relativieren.
"Ein Ministeriumssprecher verteidigt diese Praxis: „Die Waffensysteme werden immer komplexer.“ Da sei es normal, dass man nicht für alle Komponenten die für Reparaturen notwendigen Eigentumsrechte kaufe."
Da hat wohl Jemand nachgefragt und nur so konnte es erst öffentlich werden. Die Mitglieder des Verteidigungsausschusses sind ja zur Verschwiegenheit verpflichtet. Da hilft dann der Kunstgriff eine Anfrage von Seiten des Parlaments zu stellen. Die Befragten antworten im besten Juristendeutsch und müssen keine klärende Nachfrage fürchten.
Mehr Geld für die Verteidigung, um mehr Fachkräfte für die Bundeswehr zu gewinnen, führt jetzt nicht mehr dazu, dass sich die Verfügbarkeit von Systemen erhöht. Diese Leistungen können im steigenden Umfang nur noch bei der Industrie eingekauft werden.
 
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Ahja, wenn dann am Hindukusch ein G36 klemmt oder eine Panzerhaubitze Ladehemmung hat,
dann kommt die weiße Fahne raus, damit der geneigte Taliban weiß, dass er bald am Flughafen in Kabul diverse Servicetechniker einkassieren kann.
Langsam sollte man diverse "Volksvertreter" in einem "Nevercomeback-Container" in eine Erdumlaufbahn schießen.
:3sauer::3sauer:
 
Onkel-TOM

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Netter Versuch, die unangenehme Wahrheit zu relativieren.
"Ein Ministeriumssprecher verteidigt diese Praxis: „Die Waffensysteme werden immer komplexer.“ Da sei es normal, dass man nicht für alle Komponenten die für Reparaturen notwendigen Eigentumsrechte kaufe."
Da hat wohl Jemand nachgefragt und nur so konnte es erst öffentlich werden. Die Mitglieder des Verteidigungsausschusses sind ja zur Verschwiegenheit verpflichtet. Da hilft dann der Kunstgriff eine Anfrage von Seiten des Parlaments zu stellen. Die Befragten antworten im besten Juristendeutsch und müssen keine klärende Nachfrage fürchten.
Mehr Geld für die Verteidigung, um mehr Fachkräfte für die Bundeswehr zu gewinnen, führt jetzt nicht mehr dazu, dass sich die Verfügbarkeit von Systemen erhöht. Diese Leistungen können im steigenden Umfang nur noch bei der Industrie eingekauft werden.
Netter Versuch um wieder an Infos zu kommen die dich überhaupt nichts angehen :hello:
 

mg218

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Um ein klemmendes G36 wird es wohl nicht gehen.
Aber wozu muss die Bundeswehr Technik und Personal haben, und wahrscheinlich auch noch selbst ausbilden, um z.B. 'nen Flight Managment Computer zu testen, zu reparieren und zu überholen ?
Da will sich die Industrie auch nicht rein sehen lassen, wenn dann der Soldat seinen Wehrdienst beendet und sein Wissen mit zur Konkurrenz nimmt.
 
Gepard

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Wenn eine Waffe nicht von der eigenen Truppe repariert werden kann, dann ist sie falsch konstruiert.
Geheime oder vertrauliche Komponenten kann man auch als Blackbox bauen, die man einfach austauschen kann, ohne, dass ein Unbefugter hineinschauen muss. Die ausgetauschte Blackbox geht ungeöffnet an den Hersteller zurück. Geheimhaltung gesichert. Fertsch!
Waffen müssen idiotensicher sein. Sowohl bei ein Handhabung, als auch bei der Wartung. Nur dann sind sie als Waffen für den scharfen Schuss auch geeignet.

Wir haben es mit zwei Problemen zu tun. Zum ersten hängen sich Juristen in Sachen hinein, von denen sie keine Ahnung haben, sie maßen sich aber dennoch an darüber entscheiden zu können.
Zum zweiten entwickeln die heutigen Ingenieure zu kompliziert. Für sich gesehen sind die Entwicklungen sicher Meisterleistungen. Aber für den rauen Einsatz unter Feldbedingungen sind sie zu komplex. Kompliziert bauen kann jeder. Um einfach zu bauen muss man seinen Grips viel mehr anstrengen.
Wenn man einem Ingenieur von heute den Auftrag stellen würde ein Gerät zum einschlagen von Stahlstiften in eine Holzwand zu entwickeln, dann käme sicher ein hochkomplexes, sauteures Hightech-Teil mit Whatts-App-Anbindung, Bluetooth und einer Rechenleistung, die das US Mondflugprogramm bei weitem übertrifft heraus. Niemand käme auf die Idee ein geschmiedetes Stück Stahl mit einem simplem Stück Holz zu verbinden.
 
A380

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Um ein klemmendes G36 wird es wohl nicht gehen.
Aber wozu muss die Bundeswehr Technik und Personal haben, und wahrscheinlich auch noch selbst ausbilden, um z.B. 'nen Flight Managment Computer zu testen, zu reparieren und zu überholen ?
Da will sich die Industrie auch nicht rein sehen lassen, wenn dann der Soldat seinen Wehrdienst beendet und sein Wissen mit zur Konkurrenz nimmt.
Warum soll sich der "gemeine Berufssoldat im technischen Dienst" nicht mit der Technik der von ihm betreuten Systeme auskennen und diese warten dürfen ?
Um in einer Steuerungseinheit mal einen Einschub zu tauschen, dafür brauche ich keinen Servicetechniker des Herstellers.
Außerdem verkaufen die Hersteller sehr gerne Service-Units für ihre Equipments, damit diese "vor Ort" gewartet werden können,
Sollte das nicht möglich sein, hat man Ersatz und kann sofort weitermachen, während das/die defekte/n Teil/e beim Hersteller operiert werden können.
Die verbeamteten Sesselfurzer ( der Ausdruck stammt von Oscar Lafontaine :thumbsup: ) , die solche Empfehlungen zur dezentralen Wartung aussprechen,
sollten gerne mal einen Kurs in Vakuum-Technik machen ( "Ich kann das Wort im Moment nicht erklären, aber es schwirrt mir im Kopf herum" :-107::-107: )
 

mg218

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Warum soll sich der "gemeine Berufssoldat im technischen Dienst" nicht mit der Technik der von ihm betreuten Systeme auskennen und diese warten dürfen ?
Um in einer Steuerungseinheit mal einen Einschub zu tauschen, dafür brauche ich keinen Servicetechniker des Herstellers.
Der gemeine Berufssoldat wie Offizier und hoher Feldwebeldienstgrad ? ... haben bei mir nie geschraubt.
Hat sich das geändert ?

Und die Reparatur der Steuerungseinheit ?
 

mg218

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Wenn eine Waffe nicht von der eigenen Truppe repariert werden kann, dann ist sie falsch konstruiert.
Geheime oder vertrauliche Komponenten kann man auch als Blackbox bauen, die man einfach austauschen kann, ohne, dass ein Unbefugter hineinschauen muss. Die ausgetauschte Blackbox geht ungeöffnet an den Hersteller zurück.
Du widersprichst Dir selbst.
 
Block 5OM

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Nein. Reparieren auf Truppenebene heißt die Technik wiederzum Laufen bringen. Da ist es egal ob man ein Ersatzteil aus nem Stück Eisen selber schnitzen kann, oder ob man Ersatzteile austauscht. Hauptsache die Technik ist wieder e.b.
Ja, so war das früher. Hiess bei uns (die andere deutsche Armee) feldmässige Instandsetzung.
 

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Bundeswehr in Mali: Extremklima legt Bundeswehr in Mali lahm - WELT
Das berichten Soldaten, wenn es um die Logistik geht. Das nicht nur Soldaten vor Ort sind, ist deutschen Journalisten, bei Besuchen vor Ort aufgefallen
file:///C:/Users/Moked/Desktop/180815_Druckversion%20Stellungnahme%20JB2017.pdf
Dort finden sich die Angaben des Wehrbeauftragten und Antworten des BMVg.

MINUSMA: Instandsetzung im Einsatz
Dort gibt es die offizielle Sicht der Situation. Wer genau liest, der findet eine ungewollte Bestätigung.
"Das erfordert eine zügige und gut funktionierende Logistik. Eine normale Anforderung benötigt zwischen sechs bis acht Wochen, Anforderungen mit höherer Priorität immerhin noch zwei bis drei Wochen."
Folgende Möglichkeit, um schneller an handelsübliche Ersatzteile zu kommen, sind mit dem Dienstweg wohl auch nicht unvereinbar. Immerhin gibt es immer noch einzelne Soldaten, die trotzdem den "kurzen Dienstweg" nutzen, wie der Bericht der Welt zeigt, während die Führung meint, sie hätte eine zügige und gut funktionierende Logistik. .
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Heute dürfte es anders sein, wenn etwa alle 2-3 Wochen eine A400M in Gao lendet.
Direktflug der A400M nach Gao
 
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ManfredB

ManfredB

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Man kann dem Themenstarter ja verzeihen..."M. Höhn, Wehrexperte der Linksfraktion, kritisiert hingegen:"

Wenn so ein Wehrexperte das vorkaut! Das ist bestimmt einer der viele viele Jahr an der Waffe gedient hat!!! Also so ein richtiger Experte!
Die haben viele Experten!
Genau, Friedarrr ... :thumbup:

zum vermeintlichen "Experten" ==> Matthias Höhn – Wikipedia
Ist ja klar, hat als 'Ungedienter' in der Bundeswehr wie so viele andere auch heute den 'vollen Durchblick', toller Typ ....
Naja, und früher, d.h. vor fast 30 Jahren, war natürlich diesbezügl. bei der (ehem.) NVA selbstredend auch alles besser, Stichwort "feldmässige Instandsetzung", hahaha ...
Ds ist mir schlicht zu simpel gedacht ...

Heute gibt es in den Armeen dieser Welt soviel an HighTech-Gerät, dass die 'Truppe' gar nicht in der Lage sein kann, alles und jedes selbst instand zu setzen.

Sorry, ohne die Bw mit all ihren Problemen, Defiziten und Fähigkeitslücken in Schutz zu nehmen,aber diese Diskussion ist m.E. wieder eine von der Art, um eine gewisse Stimmung zu erzeugen ...

... meint Manfred, der selbst weit mehr als drei Jahrzehnte bei der Lw und als sogenannter "LUT" in der SKB gedient hat ...
 

Sens

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Neuer Gefechtsstand für die Luftwaffe im Einsatz
Gottseidank wurde das Mandat bis zum 31.Oktober 2019 verlängert, damit es einen Transport nach Jordanien und einen Aufbau durch den Hersteller gibt. Gerade wird das letzte vom Daesh kontrollierte Gebiet in Baghouz erobert. Vielleicht verlängern wir das Mandat noch einmal, damit unsere Soldaten noch etwas von der neuen Einrichtung haben.
Zweifel am Bundeswehr-Einsatz in Jordanien
Wenn wir uns schon eine Bundeswehr aus guten Gründen leisten, dann sollten wir schon dazu stehen. Da wird schamlos unser schlechtes Gewissen ausgenutzt, in dem man uns technische Lösungen aufschwatzt, die immer zu spät kommen, deutlich mehr kosten und für noch mehr Kosten schlussendlich nutzbar sind. Da erklärt man sich in erstaunlicher Eintracht, wie gut alles läuft und alle erkennbaren Probleme nur auf eine unzureichende Finanzierung beruhen. Der erste sinnvolle Schritt wäre es, die Bw auf die aktuell bezahlbare Größe zu stutzen und nicht ständig mehr Dienstposten/Dienststellen zu fordern.
Belgian F16's in Jordan or Operation Desert Falcon.
Da wird gezeigt, was unsere kleineren NATO-Partner Belgien und die Niederlande, bei vergleichbaren Budget so leisten.
 
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