Fragen vor der Ausbildung

Diskutiere Fragen vor der Ausbildung im Privatfliegerei & Flugsport Forum im Bereich Einsatz bei; Hallo liebes Forum, ich überlege, eine Pilotenausbildung zu machen, habe zuvor einige Fragen, die ihr mir hier bestimmt beantworten könnt. Werde...

Heldbock

Sportflieger
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Hallo liebes Forum,

ich überlege, eine Pilotenausbildung zu machen, habe zuvor einige Fragen, die ihr mir hier bestimmt beantworten könnt. Werde durchnummerieren, damit man die Antworten besser zuordnen kann.

Generell habe ich abgewägt zwischen PPL(A), LAPL(A) und SPL und bin letztendlich beim LAPL(A) gelandet, den ich dann voraussichtlich um die UL-Lizenz erweitern werde.

1. Wenn ich ein Flugzeug chartern will, was genau bedeutet der Nass-Preis? Oder ist das immer unterschiedlich?
2. Preise sind immer angegeben in Stunden. Was ist, wenn ich über ein ganzes Wochenende chartere, aber z. B. nur 5 Stunden davon fliege (je 2,5h Hin- und Rückflug)? Wie wird Stehzeit berechnet?
3. Kann ich mit einem Flugzeug bis 2T (also kein UL) auch auf Graspisten landen?
4. Es gibt Flugplätze, die sind für größere Flugzeuge nicht zugelassen, sondern nur für UL, richtig? Gibt es eine Übersicht (Karte) für Flugplätze in Deutschland mit Anzeige ob nur UL, oder auch größere Flieger?
5. Wenn ich jetzt zu einem Flugplatz fliegen will, um einen Freund in der Nähe zu besuchen, muss man sich dann auf dem Flugplatz anmelden? Oder kann ich einfach hinfliegen?
6. Wie funktioniert das Bezahlen der Landegebühren? Nach der Landung zur Flugleitung und dort zahlen?
7. Kann ich mit einer kleinen Cessna oder sogar UL auf einem großen Verkehrsflughafen landen?
8. Wie wird festgehalten, wieviel Stunden das Flugzeug (für die Chartergebühren) und wieviel ich (für meine Lizenz) geflogen bin?

Da kommen später bestimmt noch ein paar Fragen dazu. Freue mich auf eure Antworten.
Vielen Dank! :smile1:
 

rimme

Testpilot
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Hallo Heldbock,

ich bin PPL-A Pilot und kann dir deine Fragen beantworten.

zu 1.: Naßstunden bedeutet, daß im Stundenpreis auch das Benzin enthalten ist. Es gibt Vercharterer, die verchartern ihre Flugzeuge auch trocken. Da mußt du den Sprit selber zahlen, ähnlich wie bei einem Autoverleih.

zu 2.: Bei einem gewerblichen Vercharterer, wie auch bei einem Verein gibt es üblicherweise eine Charterordnung. Die hält die Randbedingungen fest. Bezahlen mußt du nur die Stunden, die das Flugzeug fliegt, aber Achtung, es gibt je Charterordnung auch Mindeststunden, die du abnehmen mußt; d.h. fliegst du über ein Wochenende zu irgendeinem Ziel und benötigtst dafür 2 h hin und 2 h zurück, kann es sein, daß du deutlich mehr bezahlen mußt. Bei gewerblichen Vercharterern gibt es besonders am Wochenende Mindeststunden, die pro Tag zu fliegen sind. Es kann also sein, daß du 4 h fliegst und 8 h bezahlst. Für die "Stehzeit" wird auf dem Flugplatz eine Abstellgebühr fällig, die abhängig von Flugplatz ist wo die Maschine steht.

zu 3.: Ja.

zu 4.: Ja, auch das gibt es. Es gibt sogenannte Sichtflugkarten, auf denen alle Flugplätze verzeichnet sind.

zu 5.: Du kannst einfach hinfliegen. Ca. 5 Minuten bevor du den Flugplatz erreichst, meldest du dich beim Tower an und erhälst Landerichtung und Wind. Ausnahme sind die militärischen Plätze und natürlich die Plätze mit einer Kontrollzone. Das alles zu erklären würde hier aber zu weit führen. Die Details lernst du während deiner Ausbildung.

zu 6.: Ja.

zu 7.: Ja, auch das ist möglich. Aus Kostengründen ist davon aber abzuraten. Ich habe irgendwo mal gehört, daß eine Landung auf dem Flughafen Frankfurt für ein Sportflugzeug mehr als 400 € kostet. Hamburg kostet mit Handling ca. 65 €. Generell hängt die Landegebühr von Max.-Gewicht deiner Maschine ab. In Frankfurt z.B. fängt die kleinste Gebühr aber bei, keine Ahnung, 10 to an. In deiner Ausbildung fliegt du mindestens drei verschiedene Großflugplätze an. Man kommt als Flugschüler dabei ganz schön ins schwitzen, weil deutlich mehr Airwork zu machen ist.

zu 8.: Jedes Flugzeug ist mit einer "Uhr" ausgerüstet, die anfängt zu zählen, wenn die Räder den Boden verlassen und wieder aufhört zu zählen, wenn du gelandet bist. So ist es jedenfalls bei uns im Verein. Aber es gibt auch hier Unterschiede. Darüber hinaus gibt es ein Bordbuch in das du alle Flüge einzutragen hast, die du mit einem Flugzeug gemacht hast und ein Flugbuch, in dem du alle Flüge einträgt, die du unternommen hast.

Fragen dieser Art bekommst du aber normalerweise von deinem Fluglehrer immer beantwortet. Hast du schon einmal Kontakt aufgenommen zu ener Flugschule oder zu einem Verein? Das wäre sicherlich sinnvoll, da meine Antworten z.T. keine allgemeine Gültigkeit haben, sonder abhängig davon sind wo du deine Ausbildung machen willst.

Gruß Rimme
 
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Chopper80

Chopper80

Alien
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Ergänzung zu 5.
Es gibt auch Plätze bei denen man zu bestimmten Zeiten eine vorherige Genehmigung beantragen ( meist per Telefon ). Nennt sich PPR ( Prior Permission Required ) und ist in der AIP veröffentlicht. Oder auch auf platzeigenen Webseiten.

C80
 
Intrepid

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Alien
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Ein paar Ergänzungen:
1. Wenn ich ein Flugzeug chartern will, was genau bedeutet der Nass-Preis? Oder ist das immer unterschiedlich?
Zusätzlich beachten: bei manchen Vercharterern zahlt man die Rollzeit mit, bei anderen nur die Luftzeit. Bei Trockenchartern gibt es Helden, die immer 10 Liter weniger rein tun als rein passen - ihre Kumpels also jedesmal um 25,- Euro bescheißen. Und wenn Flugzeuge immer vollgetankt übergeben werden, kann man mit ein bisschen Pech nicht alle Sitzplätze belegen weil das Flugzeug dann überladen ist (was mittlerweile gerne mal bei Stichproben/allgemeiner Verkehrskontrolle überprüft wird).


2. Preise sind immer angegeben in Stunden. Was ist, wenn ich über ein ganzes Wochenende chartere, aber z. B. nur 5 Stunden davon fliege (je 2,5h Hin- und Rückflug)? Wie wird Stehzeit berechnet?
Das ist Verhandlungssache. Oft haben Vercharterer Flugzeuge die gut gebucht sind und andere die gerne mal herumstehen. Letztere kann man eher mal für ein ganzes Wochenende bekommen ohne eine Mindestabnahme beachten zu müssen.


3. Kann ich mit einem Flugzeug bis 2T (also kein UL) auch auf Graspisten landen?
Den Vercharterer fragen. Wenn teure Kreiselinstrumente drin sind, ist das manchmal nicht gewünscht.


4. Es gibt Flugplätze, die sind für größere Flugzeuge nicht zugelassen, sondern nur für UL, richtig? Gibt es eine Übersicht (Karte) für Flugplätze in Deutschland mit Anzeige ob nur UL, oder auch größere Flieger?
Es gibt auch Flugplätze, die sind für kleine Flugzeuge zugelassen aber UL sind nicht erlaubt. Mittlerweile hat aber jeder Flugplatz eine eigene Website, wo man das nachlesen kann (ohne sich eine teure Loseblattsammlung wie AIP oder Bottlang leisten zu müssen).


5. Wenn ich jetzt zu einem Flugplatz fliegen will, um einen Freund in der Nähe zu besuchen, muss man sich dann auf dem Flugplatz anmelden? Oder kann ich einfach hinfliegen?
Es gibt Flugplätz mit Betriebspflicht, da wäre ein NOTAM veröffentlicht, wenn sie ausnahmsweise geschlossen sind. Da kann man einfach so hinfliegen. Es gibt aber auch sehr viele Flugplätze ohne Betriebspflicht, da muss man sich vorher erkundigen oder eine Alternative parat haben wenn man im Fluge keinen Funkkontakt aufbauen kann bzw. das Signalfeld ausgekreuzt ist.


6. Wie funktioniert das Bezahlen der Landegebühren? Nach der Landung zur Flugleitung und dort zahlen?
Mittlerweile gibt es Flugplätze, da kann man per App bezahlen. Und Vorsicht, im Ausland kann man teilweise nur noch bargeldlos zahlen. Das wird auch in Deutschland kommen. Bei Flugplätzen, die man häufig anfliegt, kann man sich ein Konto einrichten lassen und bekommt eine monatliche Rechnung. Vercharterer haben häufig Konten an den Flugplätzen der Umgebung, dann kommen die Landungen mit auf die Charterrechnung.


7. Kann ich mit einer kleinen Cessna oder sogar UL auf einem großen Verkehrsflughafen landen?
Man kann sogar an Verkehrsflughäfen die Ausbildung machen. Ein paar wenige Flughäfen darf man nur anfliegen, wenn man ein geschäftliches Interesse hat - also nicht für Spaß oder zum Üben. Und noch weniger große Plätze darf man nur nach Instrumentenflugregeln anfliegen und braucht dafür einen Airport-Slot. Es gibt geschätzt 40 Flugplätze mit Kontrollzone in Deutschland, 5 davon fallen flach und 15 haben unmenschliche Landegebühren. Der Rest immer gerne. Im Ausland besteht oft Flugplanpflicht, wenn man zu einem Platz in einer Kontrollzone fliegen will.


8. Wie wird festgehalten, wieviel Stunden das Flugzeug (für die Chartergebühren) und wieviel ich (für meine Lizenz) geflogen bin?
Nicht jedes Flugzeug hat einen Zähler. Wenn Du Pilot bist, vertraut man Dir. Wenn Du schummelst, giltst Du als unzuverlässig, dann kann man Dir den Pilotenschein abnehmen. Ein Flug wird in Deinem Flugbuch und im Bordbuch notiert, ist auf Flightradar24 nachzuverfolgen, Du wirst bei Start und Landung von Spottern fotografiert, an jedem Flugplatz wird ein Hauptflugbuch mit allen Starts und allen Landungen geführt (in Deutschland, ein Erbe aus dunklen Zeiten). Man kann die Tankrechnungen nachverfolgen. Wenn Stunden zuviel oder zuwenig aufgeschrieben werden, fällt das irgendwann auf (spätestens wenn der Motor mit angeblichen 2000 Stunden abkackt, Du aber für 3000 Stunden Kraftstoff gekauft hast).
 

Heldbock

Sportflieger
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Wow, vielen Dank für die Antworten! Die beantworten meine Fragen schon ziemlich gut :thumbsup:

Natürlich ist jetzt der nächste Schritt, zur Flugschule (bzw. zum Verein) zu gehen und alles weitere zu klären. Aber eure Antworten zeigen schonmal die Richtung, in die es geht.
 
bodo

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4. Es gibt Flugplätze, die sind für größere Flugzeuge nicht zugelassen, sondern nur für UL, richtig? Gibt es eine Übersicht (Karte) für Flugplätze in Deutschland mit Anzeige ob nur UL, oder auch größere Flieger?
Das Luftfahrthandbuch (AIP), das an jedem Flugplatz ausliegt (oder die elektronische Variante) geben Auskunft darüber, von welchen Luftfahrzeugklassen ein Flugplatz genutzt werden darf. Segelfluggelände, die teilweise auch von Ultraleichtflugzeugen genutzt werden dürfen, sowie reine Ultraleichtfluggelände sind hier allerdings nicht enthalten. Diese findet man aber im recht günstigen Fliegertaschenkalender.
 

Heldbock

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Super, danke!
Ich habe jetzt mal ersten Kontakt mit dem Verein aufgenommen und warte auf Feedback. Bei mir ist das auch von den Ausbildungszeiten abhängig, also bei der Theorie die Wochentage und Uhrzeiten. Wenn das schon nicht passt, kann ich meinen Traum direkt aufgeben. Aber ich hoffe das Beste und warte auf Antwort.
 

Rhönlerche

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In einer Flugschule ist es normalerweise straffer organisiert und besser planbar. Theorie kann man bei Zeitmangel auch in Fernkursen machen. Am besten zu mehreren.
 
Spartacus

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Theorie kann man bei Zeitmangel auch in Fernkursen machen
Leider nicht ausschließlich. Meines Wissens gibt es auch schon für den PPL eine Mindestzahl von Theorie-Stunden, die auch physisch mit Lehrer absolviert werden müssen (unabhängig davon halte ich auch die Diskussion mit einem Fluglehrer zumindest für manche Themen sehr sinnvoll). Oder ist das mit Part-FCL (habe meinen Schein vorher gemacht) wieder geändert worden?

Spartacus
 

Heldbock

Sportflieger
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zu 4.: Ja, auch das gibt es. Es gibt sogenannte Sichtflugkarten, auf denen alle Flugplätze verzeichnet sind.
Sehe ich das richtig, dass es Sichtflugkarten nicht online gibt? Bzw. überhaupt kein Kartenmaterial jeglicher Art für den Flugverkehr, der kostenlos verfügbar ist? Also klar, wenn ich die Ausbildung machen sollte, dann würde ich mir Karten kaufen, aber wenn ich jetzt als Nicht-Pilot einfach mal nach Flugplätzen auf einer Karte schauen will, habe ich keine Möglichkeit dazu? :blink:
 
Intrepid

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Sehe ich das richtig, dass es Sichtflugkarten nicht online gibt? Bzw. überhaupt kein Kartenmaterial jeglicher Art für den Flugverkehr, der kostenlos verfügbar ist?
Deutschland ist da leider ein bisschen schräg drauf und lässt sich über DFS (keine Behörde, privatisierter Dienstleister) und Eisenschmidt (ebenfalls keine Behörde sondern Dienstleister) alles bezahlen. Manche Flugplätze haben mit Eisenschmidt eine Vereinbarung, dass sie wenigstens ihre eigenen Anflugblätter online stellen dürfen ohne wegen Copywright-Verletzung belangt zu werden.

In anderen Ländern stellen staatliche Stellen diese Informationen kostenlos online.

Ich hoffe, dass irgendwann eine EU-Regelung Deutschland ebenfalls dazu zwingt. Für Instrumentenflug werden deutsche Karten schon von europaweit agierenden Institutionen online gestellt. Für Sichtflug leider noch nicht.
 
bodo

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Sehe ich das richtig, dass es Sichtflugkarten nicht online gibt? Bzw. überhaupt kein Kartenmaterial jeglicher Art für den Flugverkehr, der kostenlos verfügbar ist? Also klar, wenn ich die Ausbildung machen sollte, dann würde ich mir Karten kaufen, aber wenn ich jetzt als Nicht-Pilot einfach mal nach Flugplätzen auf einer Karte schauen will, habe ich keine Möglichkeit dazu? :blink:
Doch, die Karten von Open Flightmap sind rechtlich ausreichend und kostenlos erhältlich, werden zudem laufend aktualisiert. Wer sie als gedruckte Karte haben möchte, kann sich die aktuelle Datei herunterladen und damit zu jedem besseren Copyshop gehen. Das OpenAIP-Projekt gibt es auch, weiß aber nicht, wie da der Stand ist.
 

Heldbock

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Ah okay, ja hab ich mir fast gedacht, schade.
Allerdings ist Open Flight Map sehr interessant, genau sowas hab ich gesucht! Vielen Dank :smile1:
 

Rot-Weiss

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Flugplatzkarten sind auch oftmals in Flieger- und Navigationsapps enthalten, müssen i.d.R. aber auch dazu gekauft werden. Aber bevor du dir über die Schritte 2&.3 Gedanken machst, überlege zu aller erst folgende Fragen:

1. welche Lizenz (hast du ja scheinbar schon gemacht) kommt in Frage?
2. welche Flugschulen (Kommerzielle und Vereine) gibt es im Umland?
3. welche Flugzeugtypen sprechen dich an (nimmst du auch eine abgeranzte 150er Cessna oder muss es die SR22 mit Mäusekino sein?)?
4. wie viel Zeit hast du für die Ausbildung und wie flexibel bist du dabei?
5. was willst du später einmal mit dem Flugschein anstellen?
 
Spartacus

Spartacus

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eine abgeranzte 150er Cessna
Nana,

es gibt auch sehr hübsch aufbereitete C150er und durchaus auch schon abgeranzte SR22 ;-)

Aber mit Deinen restlichen Fragestellungen hast Du natürlich Recht.
Insbesondere die letzte Frage ist wesentlich:
Wer nach dem Lizenzerwerb lediglich mal "um den Kirchturm" oder zum nächsten Mittelgebirge für einen Kaffee fliegen will, kann mit einer kleinen und vergleichsweise günstigen Aquila oder aber auch einem UL über die Lande tuckern.
Wer dagegen zwischen Alpen und Küste, zwischen Aachen und Berlin oder sogar europaweit alles sehen will, der kann das natürlich auch mit einem UL machen, muss dafür aber mehr Zeit einkalkulieren. "Auf Strecke" kann ein moderner Flieger mit Glascockpit viel Zeit sparen, ohne wesentlich teurer (pro Meile) zu sein.
Und wer nur die wunderbare Landschaft in der näheren Umgebung bewundern können will, macht das natürlich am besten im Hubschrauber ;-)

Spartacus
 
Chopper80

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Und wer nur die wunderbare Landschaft in der näheren Umgebung bewundern können will, macht das natürlich am besten im Hubschrauber ;-)

Spartacus
Für weiter weg reicht da ja die Portokasse auch nicht aus. :wink2:

C80
 

Heldbock

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1. welche Lizenz (hast du ja scheinbar schon gemacht) kommt in Frage?
2. welche Flugschulen (Kommerzielle und Vereine) gibt es im Umland?
3. welche Flugzeugtypen sprechen dich an (nimmst du auch eine abgeranzte 150er Cessna oder muss es die SR22 mit Mäusekino sein?)?
4. wie viel Zeit hast du für die Ausbildung und wie flexibel bist du dabei?
5. was willst du später einmal mit dem Flugschein anstellen?
1. Naja also ich habe viel verglichen und bin beim LAPL gelandet, weil ich später bei Bedarf leichter zum PPL upgraden kann und weil ich gerne Echo Klasse fliegen will. Mit dem LAPL kann ich nach ein paar Flugstunden auch zusätzlich UL fliegen und hätte dann die Auswahl, je nach Stecke und Ziel. Und mit LAPL kann ich 3 Passagiere mitnehmen. Ja ich weiß, alles ist beim LAPL teurer, aber falls ich irgendwann nur noch UL fliegen will, fliege ich halt nur noch UL. PPL muss erstmal nicht sein, da sind auch die Anforderungen höher (Medical) und kostet nochmal deutlich mehr, muss für den Beginn nicht sein. Ich hab auch überlegt nur SPL zu machen für UL, aber wenn ich dann doch Echo fliegen will, geht das nicht und ich kann für die Lizenz von vorne anfangen.

2. Eigentlich nur einen ernstzunehmenden Verein, wobei ich da noch keine Rückmeldung bekommen habe...

3. Ja, ich nehm auch ne abgeranzte Cessna 150, in dem besagten Verein haben sie zwei Cessna 172 und zwei Piper PA28. UL gibt's nur einen dort.

4. Sehr flexibel, keine zeitliche Zielvorgabe.

5. Es wird ein Hobby sein. Flüge innerhalb ganz Deutschland sind das Ziel. Auch die Familie mal mitnehmen. Oder zu Freunden fliegen, die weit weg wohnen. Allerdings wird das Fliegen selbst wohl eher das Ziel sein einfach aus Spaß an der Freude. Ich interessiere mich schon sehr lange fürs Fliegen, habe aber selbst noch nie in so einer kleinen Maschine gesessen. Deshalb wird auch ein Schnupperflug der Ausbildung voran gehen. Aber alles ganz in Ruhe und der Reihe nach und nach reichlichem Überlegen.
 

Rot-Weiss

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1. Naja also ich habe viel verglichen und bin beim LAPL gelandet, weil ich später bei Bedarf leichter zum PPL upgraden kann und weil ich gerne Echo Klasse fliegen will. Mit dem LAPL kann ich nach ein paar Flugstunden auch zusätzlich UL fliegen und hätte dann die Auswahl, je nach Stecke und Ziel. Und mit LAPL kann ich 3 Passagiere mitnehmen. Ja ich weiß, alles ist beim LAPL teurer, aber falls ich irgendwann nur noch UL fliegen will, fliege ich halt nur noch UL. PPL muss erstmal nicht sein, da sind auch die Anforderungen höher (Medical) und kostet nochmal deutlich mehr, muss für den Beginn nicht sein. Ich hab auch überlegt nur SPL zu machen für UL, aber wenn ich dann doch Echo fliegen will, geht das nicht und ich kann für die Lizenz von vorne anfangen.

2. Eigentlich nur einen ernstzunehmenden Verein, wobei ich da noch keine Rückmeldung bekommen habe...

3. Ja, ich nehm auch ne abgeranzte Cessna 150, in dem besagten Verein haben sie zwei Cessna 172 und zwei Piper PA28. UL gibt's nur einen dort.

4. Sehr flexibel, keine zeitliche Zielvorgabe.

5. Es wird ein Hobby sein. Flüge innerhalb ganz Deutschland sind das Ziel. Auch die Familie mal mitnehmen. Oder zu Freunden fliegen, die weit weg wohnen. Allerdings wird das Fliegen selbst wohl eher das Ziel sein einfach aus Spaß an der Freude. Ich interessiere mich schon sehr lange fürs Fliegen, habe aber selbst noch nie in so einer kleinen Maschine gesessen. Deshalb wird auch ein Schnupperflug der Ausbildung voran gehen. Aber alles ganz in Ruhe und der Reihe nach und nach reichlichem Überlegen.

Dann viel Erfolg. Zieh es durch, kannst ja ab und an hier einen Status abliefern. Als Forum fiebern wir mit :-)
 
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Fragen vor der Ausbildung

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