Messerschmitt Bf 110 C4/7 von Revell

Diskutiere Messerschmitt Bf 110 C4/7 von Revell im Props ab 1/32 Forum im Bereich Bauberichte online; Hallo zusammen, ich starte mal einen Baubericht zur Revell´schen Bf 110 C der Wiederauflage des bekannten Dragon-Bausatzes. Der Bausatz selbst...
Charly

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Hallo zusammen,

ich starte mal einen Baubericht zur Revell´schen Bf 110 C der Wiederauflage des bekannten Dragon-Bausatzes.
Der Bausatz selbst ich ja hinlänglich bekannt und mein Schwerpunkt wird eher darauf sein weitere Informationen/Erratas bzgl. der Bauanleitung von Revell zu geben.
Denn diese ist zwar deutlich umfangreicher und ausführlicher als die des Dragon-Bausatzes, aber auch nicht fehlerfrei.
Desweiteren würde ich gerne einen bisschen Input geben zum Thema Farbgebung und Detaillierung und hoffe auf einen Austausch mit möglichen Mitlesern.

Zum Basisbausatz habe ich mir noch den Big Ed von Eduard gegönnt sowie deren T-Face Masken für das Cockpit um die Innenverstrebung der Cockpitkanzel vernünftig lackieren zu können. Hinzu kommen noch Resin Auspuff-Satz von Quick-Boost.
Ein weiterer Motivatonsfaktor für den Bau dieser Maschine ist auch der riesengroße Schlabberkarton von Revell, der die Harmonie meines Bausatzstapel massiv stört :wink2:

 
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Charly

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Begonnen habe ich mal nicht mit dem Cockpit, da ich mit den Recherchen bzgl. Farbgebung noch nicht klar bin, sondern mit den Flächen und Fahrwerksschächten.


Mit Ölfarbenwashing und Schwämmchenmethode habe ich versucht etwas Abnutzung und Leben in die 02-Lackierung zu bekommen.
Allerdings ist mir im Nachgang aufgefallen, dass mir an einer Stelle ein Fehler bzgl. der Farbgebung unterlaufen ist. Wird noch korrgiert.
Mal sehen, wem´s auffällt.
 
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Charly

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Die Fahrwerksbeine wurden schon zusammengebaut, mit der Basis-Lackierung versehen und werden entgegen der Bauanleitung erst zum Schluß eingebaut.
Ergänzt werden müssen noch die Bremsleitungen sowie "Placards". Diese werde ich aus dem Fundus ergänzen müssen, da dem Decalsatz nichts passendes beiliegt. Zwei Stellen habe ich dazu ausgemacht. Zum Teil findet man Schilder auf dem oberen der Teil der Federbeinschere und/oder am Fahrwerksbein direkt oberhalb des Anschlagspunktes der Federbeinschere.

 
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Friedarrr

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Eine 110 geht immer... schön das du dir die Mühe machst etwas zu zeigen...hoffentlich rentiert es sich??

Die Pressluftflaschen...

Revell hat der C wohl schon eine Spaltabdeckung spendiert...?
 
Charly

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Die Pressluftflaschen...
Genau, die Pressluftflaschen die gar keine sind, sondern zwei Kraftstoffilter. Für jeden der Flächentanks einer.
Das passiert, wenn man glaubt sich auszukennen, aber dann doch falsch liegt. Da liegt aber für mich aber auch immer der Reiz, sich tiefer
in einen Typen "reinzugraben". Ich konnten zwar einigermaßen die Baureihen auseinanderhalten, aber halt kein Detailwissen.

@Friedarrr : Ich bin mir nicht ganz sicher was du mit den Spaltabdeckungen meinst ?

Und wenn man sich derzeit schon nicht auf Aufstellungen austauschen kann, dann zumindest im Forum :biggrin:
 
Charly

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Bei den unteren Motorabdeckungen wurden die Lüftungsschlitze im vorderen Bereich geöffnet und die Verkleidungsbleche der Abgasrohre bereits ergänzt.



Da die Motorhauben laut anderen Bauberichten ein kritischer Bereich sein sollen, habe ich diese mal mit Tape zusammeheftet. Zumindest ohne Motor scheint
es hier keine größeren Probleme zu geben (zumindest nichts, was mit ein bisschen Spachtelmasse nicht lösen könnte...).

 
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Friedarrr

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@Friedarrr : Ich bin mir nicht ganz sicher was du mit den Spaltabdeckungen meinst ?
Die Spaltabdeckungen der Wölbspaltklappen. Es sieht so aus als seien die Spalte abgedeckt?
Bei Ede ist es genau andersherum, auch die G hat offenen Spalte...das zu ändern ist aber viel leichter...

 
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Es sieht so aus als seien die Spalte abgedeckt?
Ja, die Spalte sind abgedeckt. Ist aber baugleich mit den Dragon-Bausätzen der D- und E-Version. Soweit ich es beurteilen kann, sind die Bausätze
von Revell und Dragon weitgehend identisch (zwar meines Erachtens besserer Decalsatz von Revell, aber dafür ist der kleine PE-Teilesatz mit den Gurten "rausgeflogen").
Krass sichtbar wird tatsächlich der Unterschied, wenn man den Eduard-Bausatz dagegen hält (hab tatsächlich noch den einen 48iger C- und F-Bausatz in meinem kleinen Rest-48iger Bausatzstapel liegen).
 
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Heute hab ich mit dem Cockpit angefangen, aber noch nichts "fotoreifes" zustande gebracht.

Deshalb nur eine kurze Anmerkung zu der geplanten Version die ich bauen will. Ursprünglich hatte ich vor die C-7 mit der Kennung S9+AN der 5./ZG1 direkt aus der Box zu bauen.
Von der Maschine habe ich bisher nur ein Bild gefunden, welches die Maschine mit Tropen-Filter im Flug zeigt. Ein Tropenfilter liegt dem Revell-Bausatz bei, allerdings nur für das linke Triebwerk. Für den den rechten Motor - Fehlanzeige. Das ist umso ärgerlicher, weil Dragon diesen eigentlich im "Fundus" hat. In der angebotenen E-Version ist das notwendige Bauteil dabei.:angry:.
Da ich schon gerne eine Maschine mit der markanten Wespe am Bug bauen möchte, werde ich mir eine C-4 Version ohne trop suchen und die Maschinenkennung aus dem Decal-Fundus oder mit Masken darstellen.
 
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Bezüglich Tropenfilter, ich weiß nicht wie er aussieht, aber besteht denn nicht die Möglichkeit den scratch zu bauen?
 
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scratch zu bauen?
Mit Sicherheit, hatte auch schon einen übrigen Tropenfilter aus einem 109 Bausatz aus der Grabbelkiste rausgesucht.
Aber mich nervt nur, dass sich Revell eine Decal-Variante mit Tropenfilter für die C-7 raussucht und dann nur für einen Motor einen Filter beilegt.

Passt mir aber eh in´s Konzept, weil dann nehm ich eine Variante mit dem kleinen L-Pitot unter der Fläche und ohne Zusatzpanzerscheibe vor dem Windschutzaufbau. Wenn ich dann tatsächlich noch die E-Version baue, kann man schön die Versionunterschiede sehen (inkl. der geänderten Sitzgelegheit für den Bordschützen/Funker. Das hat Dragon richtig gemacht im Gegensatz zu Eduard in der F-Version).
 
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das zu ändern ist aber viel leichter...
Ich denke, ich werde das jetzt nicht mehr ändern. Evtl. ein Diorama mit Bauchlandung ?

@Friedarrr : Es hat ein bisschen gedauert bis dein diskreter Hinweis gezündet hat.
Habe mir im Vorfeld ein paar Bauberichte duchgelesen, das Thema der "überflüssigen" Spaltklappenabdeckung wurde nirgends
thematisiert bzw geändert. Auch in der mir vorliegenden Literatur findet man dazu keinen richtigen Hinweis (Selbst im Buch von Vasco und Estanislau gibt es tatsächlich keine Zeichnung der 110 von der Unterseite).

Grummel, Grummel, oder doch ändern. Das stürzt mich jetzt tatsächlich in einen kleinen Konflikt :022:
 
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Hallo Charly, manche Sachen muss man selber herausfinden.
Es steht viel nicht in Büchern und es wird noch viel mehr nicht beim Bau von Modellen geändert... Und es steht auch viel falsches in Büchern und Bauberichten..
Manchmal hat man Glück und findet z.B. hier im FF jemand der sich speziell mit dem Hersteller auskennt, von dem man ein Modell bauen möchte.
Es ist immer die Sache der Recherche und die Sache des "Nietezählens".
Wenn man was nicht ändert ist lange nicht schlimm, das wird es erst wenn man falsches verbreitet!

Die Spaltabdeckung wird keiner bemerken...und es gibt nie ein richtiges Modell, nur ein richtigeres Modell...



"Man muss das Original verstehen! Dann wird auch mit Erfahrung und Handwerklichen Geschick, ein gutes Modell daraus."

Das ist ein Zitat eines von mir sehr geschätzten Klubkollegen
 
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@Friedarrr : Zuerst noch vielen Dank für deinen Kommentar. :TOP: Dem kann man ohne Frage nur beipflichten !

Ich habe das durchwachsene Wetter dieses Wochenendes genutzt um mit dem Cockpit voranzukommen. Verwendet habe ich hierzu Farben von Mr.Paint.

Nach umfangreicher Bildrecherche bin ich für mich zu dem Schluß gekommen, dass es für die Farbgebung einer C/D oder E in den Jahren 41 und 42
nicht "die eine Wahrheit" gibt. Was für mich zu erkennen war, ist dass der Pilotenbereich in fast allen Fällen einen dunklen Farbton, d.h. RLM 66 hatte und der Bereich des Bordschützen heller lackiert, d.h. RLM 02 war. Wobei es scheinbar hier auch unterschiedliche Ausprägungen gab. Zum Teil waren dann Kabelabdeckungen oder der obere Bereich der Kabinenumfassung ebenfalls dunkel lackiert. Ich komme für mich zu dem Schluß, dass eine einheitliche Lackierung vollständig in RLM 66 noch nicht der Standard war.



Bei dem Querträger unterhalb der Funkgeräte habe ich die Durchbrüche geöffnet und mit Bleidraht Verkabelungen angedeutet.


Die linke Seite, ich denke mit einem SchK13
 
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Die Waffenlafette für die MG FF "M" habe ich etwas optimiert und sowohl die Druckleitungen von den Pressluftflaschen als auch jeweils zu einer Waffe eine elektrische Anbindung ergänzt. Auf Basis eines Bildes aus dem Handbuch habe ich auch die jeweils rechts angeschlagenen Trommelauslöser ergänzt.

 
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Charly

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Und dann noch ein bisschen Cockpit-Komponenten. Das braucht ein bisschen Feinarbeit und wird sich dann hoffentlich zu einem schicken 110 -Cockpit zusammenfügen.
Bei dem Hilfsinstrumentenbrett für den Borschützen habe ich zumindest für die beiden äußeren Instrumente die Instrumentengehäuse aus Gussrahmenresten ergänzt, damit es unter der Verkleidung nicht so "nackig" ist.

 
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