USA vrs. China

Diskutiere USA vrs. China im Aktuelle Konflikte Forum im Bereich Aktuell; Die US könnten einfacher ihren Handel mit China einschränken, . hmm, und was soll dann das amerikanische Volk für seine Dollars kaufen ?? USA und...

Moderatoren: mcnoch
  1. #41 atlantic, 27.02.2018
    atlantic

    atlantic Astronaut

    Dabei seit:
    26.02.2008
    Beiträge:
    2.645
    Zustimmungen:
    956
    Beruf:
    hat mit Flugzeugen zu tun
    Ort:
    Bayern Nähe ETSI
    hmm, und was soll dann das amerikanische Volk für seine Dollars kaufen ??
    USA und Industrieproduktion das ist doch schon sehr sehr lange her. Auslagerung nach china war doch immer besser, weil billiger
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Ratgeber und die Flugzeug-Kategorie

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #42 Rock River, 27.02.2018
    Rock River

    Rock River Space Cadet

    Dabei seit:
    23.06.2006
    Beiträge:
    1.801
    Zustimmungen:
    379
    Ort:
    Bremen
    Willst du sagen, die USA hätten keine Industrie mehr? Das ist aber ein kleiner Irrtum. Der richtige Ausverkauf nach China findet hier statt, in Europa.
    Es wäre auch nicht völlig undenkbar, dass sich die Sache auch irgendwann wieder verlagert - evtl. auch rückverlagert.
    Wenig bis nichts ist für immer - auch nicht die Billigproduktion in China.
     
  4. Sens

    Sens Astronaut

    Dabei seit:
    08.10.2004
    Beiträge:
    4.931
    Zustimmungen:
    791
    Ort:
    bei Köln
    Die Briten hatten es ja vorgemacht. Noch heute sind die Seewege entscheidend. Wer diese Kraftlinien abschnüren kann, der kann nicht ignoriert werden. Mobile Streitkräfte und weltweite Basen sind immer noch die dafür notwendigen Mittel. Der Weltseeverkehr « World Ocean Review
     
  5. #44 Sczepanski, 04.04.2018
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2018
    Sczepanski

    Sczepanski Space Cadet

    Dabei seit:
    06.10.2005
    Beiträge:
    1.698
    Zustimmungen:
    556
    Ort:
    Penzberg
    was meinst Du entsteht gerade als "Maritime Silk Road"?
    Für die SCS haben wir einen eigenen Strang, Singapur könnte im Konfliktfall zumindest von chinesischen Agenten überlaufen sein.
    Seit Jahren werden Stützpunkte der PLAN in Myanmar vermutet. Bangladesh lässt sich von China u.a. mit U-Booten beliefern, auf Sri Lanka betreibt China den Hafen Hambantota, es folgen die Seychellen und Malediven sowie das verschlafene Gandar im Osten Pakistans kurz vor dem Iran (von dem sich die Einfahrt zum arabischen Golf überwachen lässt), der Marinestützpunkt in Djbouti an der Einfahrt zum Roten Meer, der Hafenausbau von Lamu und Mombasa / Kenia, von Bagamoyo / Tansania, ....

    aber zurück zur Aktualität:

    China und die USA prallen ungebremst aufeinander ..... das könnte sich hoch schaukeln, und Trumps Präsidentschaft tendiert eher in Richtung Isolationismus - sein einziges erkennbares Konzept ist "Obama zurück drehen", während Obama gerade der pazifisch-indischen Region sehr viel Priorität eingeräumt hat. Die Aufkündigung von TTP durch Trump war ein klares Signal.
     
  6. Sens

    Sens Astronaut

    Dabei seit:
    08.10.2004
    Beiträge:
    4.931
    Zustimmungen:
    791
    Ort:
    bei Köln
    "Denn das wirkliche Ziel der Amerikaner ist die wirtschaftliche Öffnung Chinas. Chancengleichheit für US-Unternehmen in der Volksrepublik. Das trifft Peking zum falschen Zeitpunkt. Das Land drängt mit Macht auf den Weltmarkt, nach innen aber verbarrikadiert es sich. Ganze Branchen sollen schon bald chinesisch kontrolliert werden. Ein staatlich gelenkter Kapitalismus, so will Staats- und Parteichef Xi Jinping aus China eine Industrienation formen."
    Kommentar von Christoph Giesen, Shanghai . Da scheint Trump ja etwas richtig zu machen und auch wir werden dadurch gezwungen in naher Zukunft unsere Haltung zu überprüfen.
     
    Gepard und Rock River gefällt das.
  7. #46 Rock River, 06.04.2018
    Rock River

    Rock River Space Cadet

    Dabei seit:
    23.06.2006
    Beiträge:
    1.801
    Zustimmungen:
    379
    Ort:
    Bremen
    Der Kommentar trifft es m. E. exakt.
     
  8. #47 Sczepanski, 06.04.2018
    Sczepanski

    Sczepanski Space Cadet

    Dabei seit:
    06.10.2005
    Beiträge:
    1.698
    Zustimmungen:
    556
    Ort:
    Penzberg
    es tut mir leid - aber Trump macht genau das Gegenteil von dem, was hier behauptet wird:
    es geht ihm nicht um die wirtschaftliche Öffnung Chinas sondern um mehr US-Exporte und weniger Importe. Dabei übersieht er aber, dass die Handelsbilanz, auf die sich fokussiert, nur einen Teil der Zahlungsbilanz darstellt.
    Die USA belegen gerade mit ihren IT-Konzernen (google, Facebook .... ) dass auch Dienstleistungen einen erheblichen Anteil haben.

    Die Süddeutsche bringt das volkswirtschaftliche Verständnis von Trump und seine Folgen auf den Punkt:
    Einen Handelskrieg mit China kann Trump nicht gewinnen
    Die nächste Steigerung der Eskalation steht ja schon an Trump lässt Verdreifachung der Strafzölle prüfen und dürfte dann als nachfolgende Gegenmaßnahme etwa US-Autoexporte nach China betreffen
    Handelskrieg zwischen USA und China bedroht deutsche Firmen:
    Beispielsweise BMW hat m.W. eines der größten (wenn nicht as größte) Produktionswerk in den USA. Das müsste wohl seine Produktion bei einem entsprechenden "Gegenschlag" Chinas deutlich zurück fahren - also müsste BMW in den USA entsprechendes Personal entlassen.

    Für BMW und Mercedes selbst wäre das wohl nur ein peripheres Problem: die schrauben ihre Karossen künftig in China zusammen, verlagern also die Produktion zum Absatzmarkt. Dadurch werden dann in China Arbeitsplätze geschaffen und in den USA abgebaut.

    Bitte, wenn Trump das so will ...
     
  9. #48 Sens, 06.04.2018
    Zuletzt bearbeitet: 06.04.2018
    Sens

    Sens Astronaut

    Dabei seit:
    08.10.2004
    Beiträge:
    4.931
    Zustimmungen:
    791
    Ort:
    bei Köln
    Die Leistungsbilanz der USA ist negativ und noch mehr die mit China.
    Foreign trade: US current account shows $ 123 billion deficit - SPIEGEL ONLINE - Economy
    Wenn man wichtige Details nicht weglässt, dann kann man folgendes bei BMW und Mercedes beobachten. Diese nutzten den Standortvorteil der USA gezielt, weil sie als "amerikanische" Produkte weniger restriktive Bedingungen durch die Chinesen hatten und immer noch haben. Betrachtet man jedoch die gesamte Wertschöpfung aus diesen Exporten, dann ergeben sich nur 30% von ihnen für die Montage in den USA und nur der Teil wird dort besteuert. Um von Europa nach China zu exportieren, müssten beide Unternehmen die Anforderungen erfüllen, die für Produkte aus der EU gelten. Der Bau von Montagelinien in China braucht Zeit und Kapital und die Chinesen werden unabhängig von ihren Leistungen auch die Mehrheitseigentümer dieser Werke. Bei der Wertschöpfung beträgt ihr Anteil mindestens 50% und das Know-how muss auch mit den Chinesen geteilt werden. Im Vergleich zu den USA, haben weder Deutschland noch die EU die Fähigkeit und vor allem den Willen, die vertraglichen Vereinbarungen durchzusetzen. Solange der chinesische Markt noch im gleichen Tempo wächst, wird der Gewinn für beide Seiten ausreichen. Aber die realen Gewichte verschieben sich mehr und mehr zugunsten der Chinesen. Schon heute erkennbar und mittelfristig ein unvermeidlicher Interessenkonflikt.
    New world order: China has the US in hand
    Die Chinesen, die größten Gläubiger in den USA, haben kein wirkliches Interesse an einem Handelskrieg mit den USA. Um ihre Investitionen zu schützen, müssen sie sich mit den USA einigen. Trump und Xi Jinping wissen das. Xi mag nur verärgert sein, dass Trumps Vorgehen die Regeln der "Gesichtswahrung" verletzt. Trump ist jedoch nicht lebenslang gewählt und muss spätestens nach 8 Jahren seine Ziele erreicht haben.
     
  10. #49 Sczepanski, 07.04.2018
    Zuletzt bearbeitet: 07.04.2018
    Sczepanski

    Sczepanski Space Cadet

    Dabei seit:
    06.10.2005
    Beiträge:
    1.698
    Zustimmungen:
    556
    Ort:
    Penzberg
    eine kleine Ergänzung, was China betrifft:
    Wer dort produziert, muss sein know-how mit und in eine Gesellschaft mit einem chinesischen Mehrheitspartner einbringen, der die Fabrikationsstätte stellt.
    - und beide Partner teilen sich anteilsmäßig den Gewinn. Daher kann es passieren, dass der "westliche Partner" nur 10 % des Gewinnes einheimst, während der Großteil in China bleibt. adurch konnte China sehr viel know-how (z.B. für Schnellzüge) ansammeln und für Weiterentwicklungen nutzen, also auf dem so erworbenen know-how aufbauen.
    Wer dagegen z.B. montiert, der zahlt für die Einfuhrteile in China 25 % Einfuhrzölle. *)
    Da kann es durchaus interessant sein, anderswo (z.B. in Thailand) zu montieren und das dort zusammen genietete Produkt nach China zu versenden.

    *)
    Edit:
    Damit wurde natürlich auch die Zulieferindustrie nach China gelockt, im KFZ-Bereich etwa der Getriebe-Lamellenhersteller Hoerbiger aus Oberbayern.
    Wenn jetzt durch Strafzölle gegen die USA die Einfuhr aus den USA weiter verteuert wird, tritt genau der Effekt ein, den ich bereits geschildert habe:
    Die Waren aus den USA werden gegenüber den Waren aus anderen Ländern teurer. Und damit verlieren die USA in der Konkurrenz mit anderen Ländern.
     
  11. Sens

    Sens Astronaut

    Dabei seit:
    08.10.2004
    Beiträge:
    4.931
    Zustimmungen:
    791
    Ort:
    bei Köln
    Da sind wir uns ja einig. Die USA sind jedoch ein sehr wichtiger Markt der Chinesen und als größter Gläubiger sind sie aus eigenem Interesse an dessem Wohlergehen interessiert. Es wird zwar kurzfristige Verwerfungen geben, doch mittelfristig wird man zu einem Ausgleich kommen der den Interessen beider Nationen gerecht wird. In meiner Ansicht gerade noch rechtzeitig, bevor sich die realen Kräfteverhältnis so sehr verschieben, dass der Zwang zu einem friedlichen Ausgleich entfällt.
     
  12. #51 Sczepanski, 05.08.2018
    Sczepanski

    Sczepanski Space Cadet

    Dabei seit:
    06.10.2005
    Beiträge:
    1.698
    Zustimmungen:
    556
    Ort:
    Penzberg
    nach der sicher nicht linken "Welt" macht Trump durchaus "erfolgreiche" Politik, um die dominante Stellung der USA zu beenden - wobei reduzierte Wirtschaftsmacht auch reduzierte militärische Möglichkeiten zur Folge hat. Und damit arbeitet er den Chinesen durchaus in die Hände:
    US-Ökonom Posen: Trumps Handelskrieg zerstört Amerikas Wachstum - WELT
    Dann wird es weder militärische noch wirtschaftliche Gründe geben, auf die USA Rücksicht zu nehmen. Und somit werden die Wirtschaftsmächte einer post-amerikanischen Ära nicht viel Interesse daran haben, die USA wieder zurück zu führen zu alter Stärke.
     
  13. #52 Rock River, 06.08.2018
    Rock River

    Rock River Space Cadet

    Dabei seit:
    23.06.2006
    Beiträge:
    1.801
    Zustimmungen:
    379
    Ort:
    Bremen
    Prognosen zu erstellen, ist ja immer ganz amüsant. Man sollte ihnen aber nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Je langfristiger, desto riskanter und erstens kommt es anders.....und zweitens ist DT auch nicht Präsident auf Lebenszeit.
     
  14. Anzeige

    Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  15. #53 Sczepanski, 06.08.2018
    Sczepanski

    Sczepanski Space Cadet

    Dabei seit:
    06.10.2005
    Beiträge:
    1.698
    Zustimmungen:
    556
    Ort:
    Penzberg
    Amüsant ja - wenn es nur theoretische Prognosen und nicht auch konkrete Befürchtungen in Kernthemen sind. Porzellan ist nun mal schneller zerschlagen als gekittet.
    Und wenn Porzellan so schnell zerschlagen werden kann, dann stellt sich auch die Frage der Verlässlichkeit von geänderten Handlungsweisen.
     
  16. #54 Sczepanski, 10.08.2018
    Sczepanski

    Sczepanski Space Cadet

    Dabei seit:
    06.10.2005
    Beiträge:
    1.698
    Zustimmungen:
    556
    Ort:
    Penzberg
Moderatoren: mcnoch
Thema:

USA vrs. China

Die Seite wird geladen...

USA vrs. China - Ähnliche Themen

  1. Air China Co-Pilot löst Notsinkflug aus - mit seiner E-Zigarette

    Air China Co-Pilot löst Notsinkflug aus - mit seiner E-Zigarette: Air China Co-Pilot löst Notsinkflug aus - mit seiner E-Zigarette Sauerstoffmasken fielen herab, ein Notsinkflug begann: An Bord einer Maschine...
  2. Chinas Mondmission Chang'e 4

    Chinas Mondmission Chang'e 4: China plant ja mit der Mission Chang'e 4 einen Lander auf der Rückseite des Mondes abzusetzen. Da von dort keine Funkverbindung mit der Erde...
  3. China, A319 verliert Cockpitscheibe

    China, A319 verliert Cockpitscheibe: Viel Glück hatten die Insassen eines chinesischen A319, als ca. eine halbe Stunde nach dem Start die rechte Cockpitscheibe riss und kurz später...
  4. Militärflugzeug bei Trainingsflug in China abgestürzt

    Militärflugzeug bei Trainingsflug in China abgestürzt: Gestern ist im Südwesten von China ein Militärflugzeug bei einem Trainingsflug abgestürzt. Die PLAAF hat das bestätigt, jedoch nicht den Typ. Auf...
  5. China-Russia Commercial Aircraft International Co., Ltd." (CRAIC)

    China-Russia Commercial Aircraft International Co., Ltd." (CRAIC): Da hierzu noch das entsprechende Thema fehlt mache ich mal eins auf. Nach vorhergehender Ankündigung haben China (COMAC) und Russland (UAC) am...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden