Airbus testet Lufttaxi-Drohne im Raum Ingolstadt

Diskutiere Airbus testet Lufttaxi-Drohne im Raum Ingolstadt im Drohnen Forum im Bereich Luftfahrzeuge allgemein; Ist ja nicht nur der Motor der ausfallen kann sondern auch diverse Steuergeräte und Hochvoltelektronik. Klar kann man versuchen das alles...

Ta152

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Ist ja nicht nur der Motor der ausfallen kann sondern auch diverse Steuergeräte und Hochvoltelektronik. Klar kann man versuchen das alles Redundant zu machen, aber damit verliert man immer mehr grund gegenüber einen klassischen Hubschrauber.

Mich würde mal die benötigte Antriebsleistung interessieren, die man benötigt um x KG mit y km/h zu transportieren. Welches Konzept benötigt weniger, Quadcopter oder klassischer Hubschrauber mit Heckrotor. Welches Konzept ist leiser?
 
Chopper80

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Klar kann man versuchen das alles Redundant zu machen, aber damit verliert man immer mehr grund gegenüber einen klassischen Hubschrauber.
Es gibt auch beim klassischen Hubschrauber sehr wichtige Bauteile ohne Redundanz wie z. B. Hauptgetriebe, Heckrotor etc.

C80
 

jackrabbit

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Hallo,

Es gibt auch beim klassischen Hubschrauber sehr wichtige Bauteile ohne Redundanz wie z. B. Hauptgetriebe, Heckrotor etc.
... und zusätzlich auch noch den möglicherweise fehlerbehafteten Piloten. :wink2:

Grüsse
 

innwolf

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Für das Geld kann man sich einen professionellen, bemannten, herkömmlichen Hubschrauber mit Außenlandegenehmigung chartern. Falls es da einen Markt gäbe, müssten das doch heute auch schon Leute als Shuttle Messegelände-Flughafen oder Innenstadt-Innenstadt nutzen? Macht aber keiner, da zu teuer.
Hallo,
in den 60er-Jahren gab es in Hannover einen Messeflughafen für Flächenflugzeuge, shuttle nach EDDV. Seit den 70ern mit Hubschraubern.
 

innwolf

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Hallo,
Beispiel München-Flughafen-Innenstadt. Wieviel Personen wären da stüdndlich denkbar, welche Warteschlangenprobleme? Da kann es nur wegnige Geräte geben, wieviele Passagiere könnten je 1/4 Stunde da transportiert werden? Wer 20min auf so einen ( teuren ) copter erst warten muß hat nichts zeitlich gewonnen.

Alternative, S-Bahn-Sation Oberschleißheim und Feldmoching zu vollen Überholstationen ausbauen. Mit aussenliegenden Bahnsteigen und zwei innere Gleise für volle Durchfahrt. Und dann eine Express-S-Bahn von Pasing her mit höchstens EINEM Zwischenhalt. Von München-Ost geht es anders übe Ismaning schon schneller.

Airport-Express pendelnd Pasing-Flughafen-Landshut-Regensburg, dann braucht man dafür kein Copter-air-taxi.
 

Ta152

Flieger-Ass
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Es gibt auch beim klassischen Hubschrauber sehr wichtige Bauteile ohne Redundanz wie z. B. Hauptgetriebe, Heckrotor etc.

C80
Je nach Schadensbild kann man dann aber eine Autorationslandung machen.
 
pok

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....... Evtl. auch zusätzlich Solarpanels, die die Akkus unterstützen. ....
Also die Solarpanels die man bisher so kaufen kann wuerden die Akkus belasten und nicht unterstuetzen ( wesentlich hoehers Gewicht bezogen auf die unwesentliche elektrische Leistung die waerend des Fluges geliefert wird ).

Wuerde wohl in diversen Ministerien und den Medien Freudenspruenge und extra Foerdermittel ausloesen, ist aber aus energetischen Gruenden Unsinn.
 
lutz_manne

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Solche tollen Ideen sind ja nicht neu. Nur weil man jetzt tolle Elektromotoren hat und leistungsstarke Computer+Sensoren+Software muss man nicht in den Zwang verfallen, daraus unbedingt was zu bauen.
Warum ist das folgende Projekt nichts geworden? Hätte man damals technisch auch machen können.
Messerschmitts Projekt Me 408: Mit 700 km/h von Haus zu Haus
 
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HoHun

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Moin!

Mich würde mal die benötigte Antriebsleistung interessieren, die man benötigt um x KG mit y km/h zu transportieren. Welches Konzept benötigt weniger, Quadcopter oder klassischer Hubschrauber mit Heckrotor. Welches Konzept ist leiser?
Generell ist der Wirkungsgrad einer Luftschraube oder eines Rotors um so besser, je größer die beschleunigte Luftmasse und je kleiner die Differenzgeschwindigkeit, um die diese Luftmasse beschleunigt wird, ist.

Eine Ummantelung bringt gewisse Vorteile beim Wirkungsgrad und bei der Geräuschentwicklung, aber tendentiell ist ein schneller Luftstrom immer lauter als ein langsamerer.

Mantelluftschrauben haben sich in der manntragenden Luftfahrt absolut nicht bewährt. Konkrete Beispiele sind der RFB Fantrainer und die Edgley Optica, und es ist wahrscheinlich kein Zufall, daß es nur sehr wenige Beispiele gibt.

Das sind grundlegende physikalische Zusammenhänge, die man auch mit verbesserter Technologie nicht umgehen kann.

Meiner Meinung nach erleben wir gerade einen Quadcopter-Hype, der darauf beruht, daß im Modellmaßstab ganz andere Vor- und Nachteile eine Rolle spielen als der Wirkungsgrad und Quadcopter deswegen einem breiten Publikum als technisch vielversprechende Lösung erscheinen.

Tschüs!

Henning (HoHun)
 

78587?

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Warum ist das folgende Projekt nichts geworden? Hätte man damals technisch auch machen können.
Messerschmitts Projekt Me 408: Mit 700 km/h von Haus zu Haus
Ich denke, das lag an der für damals viel zu komplexen Flugsteuerung, die man wegen fehlender Rechenleistung, nicht für den sicheren Passagier-Transport hätte realisieren können.
Ähnliches Prinzip, wurde dann später bei der "M-22 Osprey" ja umgesetzt, und die wird aber auch nur militärisch genutzt. Das hier scheint auch noch weiter Probleme zu machen: AgustaWestland AW609 – Wikipedia

.
 

innwolf

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Hallo,
Kosten, Kosten, sind das Problem für Militärs und Zivilisten. Hubschrauber kostet auf Nutzlast und Richweite bezogen um den Faktor 4 mehr al SEP, Turbo oder Jet den Faktor 2 bis 3.
Wenn du senkrecht starten und Jet willst dann addiere, also Kostenfaktor 5 bis 7 gegenüber SEP oder auch Single Turbine wie Caravan und ähnlich.

Und damit wird der Markt sehr klein. Große 2-Strahler erreichen einen gigantischen Markt nach Stückzahlen und Transportleistungen, deshalb so preisgünstig.

Übrigens, kein Militär leistet sich Überschall-Transport. Nichtmals als "Königsbarke" wurde je die Concorde oder TU144 eingesetzt. einfach teuer.
Statt in Museen hätten ja für die Regierungschefs in Frankreich und UK mit Kaniblaisierung jeweils EINE Concorde nohc jahrtzehnte betreiben lassen.
 
Schorsch

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Alien
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Übrigens, kein Militär leistet sich Überschall-Transport. Nichtmals als "Königsbarke" wurde je die Concorde oder TU144 eingesetzt. einfach teuer.
Ich würde das bei der Concorde weniger an den Kosten festmachen. Viel mehr scheitert es an der Diven-Haftigkeit des Fluggeräts, welches Operation zwischen zwei Plätzen anrät. Weiterhin schrumpft die an sich schon überschaubare Reichweite bei etwas weniger absehbarer Ops schnell wie der Schnee in der Frühlingssonne.
Hätte man eine VIP-Concorde, wäre man an wenigen Orten sehr schnell gewesen, und an vielen einfach gar nicht.
 
_Michael

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Also die Solarpanels die man bisher so kaufen kann wuerden die Akkus belasten und nicht unterstuetzen ( wesentlich hoehers Gewicht bezogen auf die unwesentliche elektrische Leistung die waerend des Fluges geliefert wird ).

Wuerde wohl in diversen Ministerien und den Medien Freudenspruenge und extra Foerdermittel ausloesen, ist aber aus energetischen Gruenden Unsinn.
Ein leidiges Thema. Solarautos und Solarflugzeuge lösen bei Umweltpredigern wie auch bei Tech-Hipstern gleichermassen Begeisterung aus. Dabei ist es sinnlos, Solarzellen spazieren zu fahren oder gar fliegen und somit regelmässig in suboptimalem Winkel oder gar im Parkhaus abzustellen. Die energieaufwendig herzustellenden Solarzellen gehören stationär positioniert und ausgerichtet, dass sie dauerhaft maximale Ausbeute bieten. Alles andere ist Energieverschwendung.
 

innwolf

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Und solange noch Gebäude direkt mit Öl und Gas beheizt werden sind E-Batterie-KFZ und auch E-flugzeuge technologische-energetischer Unsinn.
Auch für Schulung von Piloten!
Reihenhäuser die mit 2500 Liter Heizöl jährlich befeuert werden, dafür gute Isolierung, Solarthermie als Ergänzung und heizwaserspeicher. Rest mit EL-Wärmepumpe.
Gas- und Öl-Kraftwerke als "Notstromaggregate" für Zeiten ohne Wind und Sonne! Welchen Anteil derStromjahresarbeit müssten Gaskraftwerke liefern wenn der Ausbau von Windkraft und Photovoltaikleistung für 3-mal peak Bedarf erfolgte?

Fossile Energie und Rohstoffe werden deutlich teurer werden, aber die stecken auch in der Produktion von Akkus....

Aber mit Geräten wie RF4, Jodel Bebe werden etliche Piloten dann trotzdem 50h im Jahre leisten können.

Mit Cessna 337 und ähnlich aber nur sehr wenige.

Und wie in Grünstadt oder Unterwoessen an der Elektrowinde ist auch eine Variante, auf wegen Spritpreisen stillgelgten Flughäfen könnten auch 2500m Seil ausglegt werden....................
 
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