Douglas C-47 von Italerie /Revell, 1:72

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nik1904

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So, nach ein bisschen Überlegen werde ich hier einfach einmal meinen ersten Baubericht präsentieren. Den Bausatz konnte ich günstig erwerben, da er als Restposten verkauft wurde. Trotz seiner 20 Jahre soll es immer noch der beste Kit einer DC-3/C-47 sein und bislang kann ich seine Qualität nur bestätigen.
Das fertige Modell soll eine C-47 darstellen, die an den Absprüngen der Fallschirmjäger am D-Day beteilligt war.

Begonnen habe ich, wie üblich, mit der Lackierung der Innenwände. Die Farbe ist selbst gemischt, da ich noch kein "Interior-Green" mehr besitze. Und da ich unbedingt beginnen wollte, habe ich es mir einfach selbst angemischt. Ich hoffe, den Farbton halbwegs getroffen zu haben.
 
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Dann folgte der Zusammenbau der Innenbereiche. Das Cockpit ist lediglich mäßig detailliert, aber mehr braucht es auch nicht. Der Grund: Man erkennt hinterher nichts mehr davon. Die Cockpitscheiben sind so klein und hoch, dass man bei besten Willen nichts erkenen kann.
 
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Spätestens wenn man die Inneneinrichtung einpasst, erkennt man dass das Cockpit kaum oder gar nicht zu erkennen ist.
 
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Doch zuvor klebe ich das Fensterband und die Seitenfenster des Cockpits mit Tamiya-Tape ab. So kann ich eventuell wieder herausfallende Fenster wieder problemlos befestigen. Das kommt vor, weil ich gerde bei Klarsichtteilen nur wenig Klebstoff verwende. Mir ist da schon so manches Missgeschick passiert..:rolleyes:
 
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Auch bei der "Heirat" der Rumpfhälften fällt die hohe Passgenauigkeit auf. Die Klebenaht muss nur noch verschliffen werden.
 
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Während die Rumpfhälften trockneten, wendete ich mich den Motoren zu. Nachdem ich (wie im Stammtisch bereits erwähnt) das Foto eines echten Pratt & Whitney R-1830 im Internet fand, stand der Entschluss fest, erstmalig Modellmotoren aufzuwerten. Neugierig begann ich dverse Leitungen zuerst mit gezogenem schwarzen Gießast und dann mit Kupferdraht nachzustellen. Letzerer ließ sich aufgrund seiner höheren Stabilität weitaus besser verarbeiten, weshalb ich beim zweiten Motor ausschließlich auf dieses Material zurückgreifen werde. Natürlich ist das Ergebnis nicht perfekt, aber für einen ersten Versuch bin ich hochzufrieden. Und besser aussehen als OOB tut's allemal :).

So, das war's für heute. Weiter bin ich auch bislang noch nicht; Kritik und Anregungen sind immer willkommen :)
 
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Hallo Nik, habe gerade Deinen Baubericht gelesen. Hört sich doch gut an. Mit dem Kupferkabel kann ich dir nur Recht geben. Mit den Dingern kannst Du alle erdenklichen Strippen nachziehen. Bin auf Deinen weiteren Bericht gespannt.
 
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Bin heute auch mit dem zweiten Motor fertig geworden. Ich habe ihn diesmal ausschließlich mit feinem Kupferdraht aus einem alten Kabel verfeinert und das Ergebnis gefällt mir noch besser als der gestrige erste Versuch :HOT

Das Ganze ist natürlich noch nicht lackiert; kommt noch ;)
 
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Bernd2

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Gute Arbeit, nik. Sieht toll aus. Mir stellt sich jetzt aber eine Frage: was ist sinnvoller? Erst bemalen und dann verfeinern, oder erst verfeinern und dann bemalen?

Wenn ich mal wieder einen Bausatz mit mehreren UND einzelnen Motoren baue, werde ich beides mal ausprobieren. Ansonsten kommt es wohl auch auf den Modellbauer an, womit er besser zurecht kommt. Ich stelle mir die Bemalung nach dem Verfeinern jedenfalls schwieriger vor, weil man zum einen nicht mehr an alles gut herankommt, und zum anderen, weil man vorsichtiger sein muß um die Verfeinerungen nicht wieder zu "versauen".

Auf jeden Fall bin ich auf das Ergebnis gespannt, sowohl was die Motoren betrifft, als auch das fertige Modell. Bisher sieht es toll aus.
 
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Also ich plädiere (noch :D) für das Lackieren nach dem Verfeinern, da ich befürchte, dass sich die Farbe auf dem Kupfer durch das Zurechtschneiden und Berühren mit der Pinzette nur wieder lösen und abblättern würde. Den ersten Motor habe ich auch erst hinterher lackiert (so viel ist das ja nicht mehr) und da hat es einwandfrei geklappt.
Wobei ich beim Zweiten auch bedenken habe, dass einzelne Teile sich lösen könnten. Schaunmermal...
 
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Bernd2

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Stimmt, das kann natürlich auch zum kleinen Problem werden. Ich schätze, ich würde da die Löcher für die Drähte bohren, die Motoren bemalen/lackieren, die Drähte einsetzen und dann zum Schluß noch die Drähte lackieren. Okay, ist umständlich.

Ansonsten ist es wohl so, wie ich schon sagte. Jeder so, wie er am besten zurecht kommt. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie die Motoren zum Schluß aussehen. Also mach nur (auf deine Art) weiter, es wird ja was daraus.
 
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So, die Motoren sind fertig. Gefallen mir auch ganz gut, vor allem besser als oob. Ich hoffe jetzt nur, dass die auch vernünftig passen.
 
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Was soll ich dazu jetzt großartig sagen? Sieht toll aus und der Erfolg gibt dir Recht. Schöne Arbeit, nik.
 
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Da der Rumpf noch einen kleinen Spalt aufwies, habe ich ihn verspachtelt. Damit die Spachtelmasse wirklich auch nur dort landet, wo sie hin soll und nicht unnötig Gravuren verschließt, habe ich den zu verspachtelnden Spalt großzügig "maskiert".
 
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Das Problem ist mir bekannt. Ich konnte bisher allerdings meistens auf Abkleben verzichten, da ich einen kleinen Spachtel habe, mit dem man gut und recht genau arbeiten kann: einen Kugelschreiber-Clip. Immer nur ein bißchen Spachtelmasse aufnehmen und dort auftragen, wo sie hin soll. Funktioniert bei mir sehr gut, auch wenn ich bei größeren Spachtel-Orgien den ganzen Vorgang mehrmals wieder holen muß. Aber ich denke mir, lieber mehrmals ein wenig, als einmal zu viel.

Aber auch hier gilt: Jeder so, wie er am besten zurecht kommt.
 
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Die Spachtelmasse, die ich verwende, lässt sich nur in diesen Größenordungen auftragen :D Ist nämlich Autospachtel, weil die Tube noch leer werden muss. Danach kommt "vernünftiger" Spachtel zum Einsatz, auch wenn ich mit dem Autospachtel aus dem Baumarkt ganz gut zurecht komme. Doch bis dieser Aufgebraucht ist, wird's auch noch ein Weilchen dauern.
 
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In der Tube ist meine Spachtelmasse auch (ich wage es kaum zu sagen: Revell-Spachtelmasse). Ich drücke ein wenig, damit die Masse etwas herausguckt, nehme sie mit dem "Spachtel" auf und bringe sie auf das Modell. Es lässt sich so sehr genau arbeiten. Geht das mit deinem Autospachtel nicht? Das Prinzip müßte sich eigentlich auf alle Tuben anwenden lassen.
 
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Irgendwie nicht, das Zeug trocknet relativ schnell und lässt sich in kleinen Mengen nur schwer verarbeiten. Anfangs habe ich auch immer nur wenig auf den "Spatel" (zurechtgebogene Billigpinzette) getan, aber es lässt sich in größeren Mengen weitaus einfacher verstreichen. Und was zuviel ist, kann man ja wieder abschleifen. Ist zwar nicht toll, aber man macht ja nichts kaputt.
 
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Ist ja fast wie im Chat hier.

Klar, wenn das Zeug (zu) schnell trocknet, muß man sich beeilen. Deiner Ausage nach greift deine Spachtelmasse das Material auch nicht an, wie es bei Modellbauspachtel der Fall ist, dementsprechend ist deine Vorgehensweise klar, nachvollziehbar und absolut verständlich. Anders geht es dann halt nicht.
 
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