Konflikt in Libyen wird weiter internationalisiert

Diskutiere Konflikt in Libyen wird weiter internationalisiert im Aktuelle Konflikte Forum im Bereich Aktuell; Welche Zeitspanne ist damit gemeint? Sowjetzeiten? - Dann stimme ich zu. Mit dem Zusammenbruch der SU "brach" auch das Ausbildungszentrum zusammen...

gringo

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Noch vor wenigen Jahren betrieb Astrachan so um die 30-40 Legacy-Fulcrums, die jetzt alle durch SMT/UBT ersetzt wurden.
Welche Zeitspanne ist damit gemeint?
Sowjetzeiten? - Dann stimme ich zu.
Mit dem Zusammenbruch der SU "brach" auch das Ausbildungszentrum zusammen ...
Die MiG-29 spielte im neuen Russland keine Rolle mehr. Da wurden bei 116-й УЦБП noch etwa ein Dutzend 9-12, 9-13 betrieben.
Und nicht "alle 30-40 Legacy-Fulcrums" wurden durch SMT ersetzt,, sondern es wurde von etwa 10 "Legacy" auf nun 16 SMT erhöht.
Dies, so wird in russ. Foren diskutiert, weil man mit der Entscheidung zum Kauf der MiG-35 wieder mehr Piloten benötigt.
Daneben existieren noch die 2 UBT.
 

Sens

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Welche Zeitspanne ist damit gemeint?
Sowjetzeiten? - Dann stimme ich zu.
Mit dem Zusammenbruch der SU "brach" auch das Ausbildungszentrum zusammen ...
Die MiG-29 spielte im neuen Russland keine Rolle mehr. Da wurden bei 116-й УЦБП noch etwa ein Dutzend 9-12, 9-13 betrieben.
Und nicht "alle 30-40 Legacy-Fulcrums" wurden durch SMT ersetzt,, sondern es wurde von etwa 10 "Legacy" auf nun 16 SMT erhöht.
Dies, so wird in russ. Foren diskutiert, weil man mit der Entscheidung zum Kauf der MiG-35 wieder mehr Piloten benötigt.
Daneben existieren noch die 2 UBT.
Auch in russischen Zeiten gingen/gehen schon produzierte MiG-29 in alle Welt. Siehe: MiG-29 weltweit oder МиГ-29 — Википедия
"Es gibt ungefähr 200 MiG-29 mit verschiedenen Modifikationen in der Luftwaffe und der Marinefliegerei der russischen Marine. Ab Januar 2016 waren die MiG-29 ("Sowjet") -Serien 9-12 und 9-13 nicht mehr in den Kampfregimentern der russischen Luftwaffe enthalten." Da durfte es kein Problem sein, noch ein Dutzend für die Zweitverwertung nutzbar zu machen. Die sind ja in Libyen nicht im Dauereinsatz sondern fungieren primär als Option gegen die uneingeschränkte Nutzung der türkischen UAVs, bis eine andere Lösung gefunden wird.
 
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gringo

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"Es gibt ungefähr 200 MiG-29 mit verschiedenen Modifikationen in der Luftwaffe und der Marinefliegerei der russischen Marine. Ab Januar 2016 waren die MiG-29 ("Sowjet") -Serien 9-12 und 9-13 nicht mehr in den Kampfregimentern der russischen Luftwaffe enthalten." Da durfte es kein Problem sein, noch ein Dutzend für die Zweitverwertung nutzbar zu machen.
@Sens, alles auf den ersten Blick plausibel, wenn es nicht die Realität gäbe ....
Und da sind wir beim Zustand dieser alten Sowjet-MiGs und Flugunfällen wegen Alterserscheinungen:
Zitat:
Am 17. Oktober 2008 stürzte in der Nähe des Dorfes Hadakta (Region Chita) aufgrund der Zerstörung des Kiels in der Luft die MiG-29 des 120. Kampfflugzeugregiments ab. Der Grund waren die Korrosions- und Ermüdungsrisse des Kiels. Der Pilot konnte aussteigen.
Bald, am 5. Dezember 2008, stürzte im Gebiet des Dorfes Ingoda (Region Chita) aus demselben Grund die zweite MiG-29 desselben Regiments ab, diesmal starb der Pilot.
Nach zwei Unfällen wurde eine Massenkontrolle aller MiG-29 der russischen Luftwaffe durchgeführt, bei der sich herausstellte, dass 70% (etwa 200 der 291 verfügbaren) Jäger dieses Typs von Korrosion betroffen waren. MiG-Flüge sind seit langem ausgesetzt.
Quelle: Летные происшествия с МиГ-29 ВВС России

Der Versuch, aus brauchbaren Maschinen aus diesem Pool noch SMT für Algerien zu zaubern, scheiterte bekanntlich ebenfalls ...
Algeria returns 'faulty' MiG-29s
Diese verweigerten SMT bilden heute den größten Anteil am derzeitigen Gesamtbestand SMT in Russland.
 

gringo

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Ein plausibler Hinweis, warum tatsächlich MiG-29 in Libyen sind, und zwar syrische und dies bereits seit April 2020:

Die Zusammenarbeit zwischen der syrischen Regierung und der libyschen Nationalarmee (LNA) des Rebellenmarschalls Khalifa Haftar wird intensiviert. Laut einer unbekannten Quelle der syrischen Journalistin Nadia Abid hat das Regime von Bashar al-Asad zugestimmt, mehrere in Russland hergestellte MIG-29-Kampfflugzeuge an seinen nordafrikanischen Verbündeten zu schicken. Die Informationen wurden vom Analysten José Luis Mansilla (@Sahel_Intel) bestätigt.
Quelle: Syria sends several Russian MIG-29s to Haftar’s army
Allerdings, wenn man den Zustand der syrischen MiG-29 in Betracht zieht, kommen auch Zweifel.
 

Daedalus

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Mit dem Zusammenbruch der SU "brach" auch das Ausbildungszentrum zusammen ...
Die MiG-29 spielte im neuen Russland keine Rolle mehr. Da wurden bei 116-й УЦБП noch etwa ein Dutzend 9-12, 9-13 betrieben.
Und nicht "alle 30-40 Legacy-Fulcrums" wurden durch SMT ersetzt,, sondern es wurde von etwa 10 "Legacy" auf nun 16 SMT erhöht.
Dies, so wird in russ. Foren diskutiert, weil man mit der Entscheidung zum Kauf der MiG-35 wieder mehr Piloten benötigt.
Daneben existieren noch die 2 UBT.
Nein, da brach nichts zussamen. Noch vor 5-10 Jahren betrieb Astrachan zwei bis drei dutzend MiG-29.
Neben den 14 (nicht 16, da zwei davon UBT) neuen SMT, erhielt Astrachan auch die MiG-29SMT aus Kursk.

Die MiG-35 hat mit dem ursprünglichen Strang der MiG-29-Entwicklung (einschließlich SMT) praktisch gar nichts mehr gemein. Andere Zelle, anderes Cockpit, andere Flugsteuerung, andere Triebwerke... Da kann man auch gleich Su-27-Piloten umschulen.
Nicht umsonst gibt es mit der MiG-35UB auch einen eigenständigen Kampftrainer.
 

Daedalus

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@Sens, alles auf den ersten Blick plausibel, wenn es nicht die Realität gäbe ....
Und da sind wir beim Zustand dieser alten Sowjet-MiGs und Flugunfällen wegen Alterserscheinungen:
Zitat:
Quelle: Летные происшествия с МиГ-29 ВВС России

Der Versuch, aus brauchbaren Maschinen aus diesem Pool noch SMT für Algerien zu zaubern, scheiterte bekanntlich ebenfalls ...
Algeria returns 'faulty' MiG-29s
Diese verweigerten SMT bilden heute den größten Anteil am derzeitigen Gesamtbestand SMT in Russland.
Als Ergebnis dieser Untersuchung wurden etwa 100 MiG-29 sofort stillgelegt und ausgemustert. Bei den anderen ca. 100 wurden entsprechende Teile des Hecks ausgetauscht, sodass sie noch einige Jahre im Dienst verbleiben konnten, bis sie schließlich sukzessive durch die Su-30SM verdrängt wurden.

Die "algerischen" MiGs kamen nicht aus diesem Bestand, sondern aus den Teilen, die bei MiG schon seit 15-20 Jahren auf eine Endfertigung gewartet haben. Diese MiGs fliegen nach 10 Jahren aktiven Dienst in Kursk nun weiter in Astrachan.
 

gringo

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Die "algerischen" MiGs kamen nicht aus diesem Bestand, sondern aus den Teilen, die bei MiG schon seit 15-20 Jahren auf eine Endfertigung gewartet haben.
Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen:
Zitat aus Ermittlung der russ. Staatsanwaltschaft:
"Es wurde jedoch festgestellt, dass die Teile für das Flugzeug, die an das algerische Verteidigungsministerium geliefert werden sollen, gebrauchte waren, die in den 1980er und 1990er Jahren hergestellt wurden, während die Begleitdokumente sie als neue registrierten", sagte der Untersuchungsausschuss des Generalstaatsanwalts in einer am seine Website, www.sledcomproc.ru .
"gebraucht" im Sinne von schon mal verbaut (vor bis zu 30 Jahren) und ggf. geflogen ..., oder eben wie von mir frei formuliert aus gebrauchten Maschinen gezaubert.

Ansonsten verlieren wir uns hier in immer kleinere Details weit weg vom Thema ... :sleeping1:
 
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Dann müssen die Russen nur noch erklären, warum die MiG-29 über ihren Stützpunkt in Syrien nach Libyen gelangten und was mit den MiG-29 geschah, die von Astrachan und und dem Iran zum Militärflugplatz Hmeimim kamen.
Hier gibt es zwar eine Meldung, dass Syrien inzwischen die Lieferung nach Libyen reklamiert, jedoch keine Details angibt, die das belegen.
 
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Laut Vertretern der syrisch-arabischen Armee wurden russische MiG-29-Kämpfer in die Provinz Latakia geliefert.
Wir sprechen über mehrere Kampfflugzeuge, die auf dem Luftwaffenstützpunkt Khmeimim gelandet sind. Laut einer militärischen Quelle in Syrien erfolgte die Lieferung von Kämpfern im Rahmen der militärtechnischen Zusammenarbeit zwischen Moskau und Damaskus.
Die ersten Flüge mit neuen Kampffahrzeugen beginnen am 1. Juni." .....
 

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"Am 22. Mai gab der Befehlshaber der Luftwaffe der libyschen Nationalarmee, Sakr al-Jarushi, bekannt, dass seine Luftstreitkräfte sich darauf vorbereiten, den Streitkräften der PNS und des türkischen Militärs einen massiven Schlag zu versetzen und diese zu unterstützen. "In den kommenden Stunden werden Sie die größte Luftkampagne in der Geschichte Libyens sehen", sagte Jarushi. "Alle türkischen Positionen und Interessen in allen Städten sind legitime Ziele für unsere Luftwaffenflugzeuge, und wir fordern die Zivilbevölkerung auf, sich von ihnen fernzuhalten."
Denken Sie daran, dass die MiG-29-Kämpfer nie nach Libyen geliefert wurden.
Zuvor hatten Spotter- und iranische Ressourcen vom 12. bis 15. Mai den Transfer von zwei Gruppen von sechs MiG-29-Kämpfern nach Khmeimim über den iranischen Flugplatz Hamadan vom Wolga-Flugplatz (Region Astrachan) des 929. Staatlichen Flugtestzentrums des nach V.P. Chkalov benannten staatlichen Verteidigungsministeriums markiert. Der Anführer dieser Gruppen war das Tu-154M-Flugzeug der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte mit der Registriernummer RA-85042 (Seriennummer 12A998 - das zuletzt gebaute Tu-154).
Gleichzeitig wurde berichtet, dass diese MiG-29-Jäger von den Vereinigten Arabischen Emiraten in Weißrussland speziell für die Übertragung auf das Flugzeug gekauft wurden."
Es lohnt sich auch die Kommentare zu lesen.
 

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Offenlegung des Plans der russischen Armee, Militärflughäfen in Ägypten zu nutzen

Vladimir Vitin, Leiter des Zentrums für strategische Studien zum Nahen Osten, enthüllte im Rahmen eines diesbezüglichen Abkommens zwischen den beiden" Ländern, wie die russische Armee ägyptische Militärflughäfen nutzt.
Der russische Premierminister Dmitri Medwedew kündigte die Absicht von Kairo und Moskau an, ein Abkommen zwischen Russland und Ägypten zu unterzeichnen, das die gegenseitige Nutzung von Luftraum und Flughäfen, einschließlich Luftwaffenstützpunkten in Ägypten und Russland, einschließt.
Der Experte fügte hinzu, dass Russland ägyptische Flughäfen nutzen könnte, um Jäger und Militärflugzeuge zu betanken, und stellte fest, dass dies ein zusätzlicher logistischer Unterstützungspunkt sein wird, um die russischen Streitkräfte bei der erfolgreichen Militäroperation in Syrien zu unterstützen.
Vitin gab an, dass die Positionen Russlands und Ägyptens zur Lage in Syrien "sehr eng" seien und Kairo Oppositionsgruppen in Syrien nie unterstützt und die Verbindungen zur Regierung des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad nicht abgebrochen habe."
Diese Offenlegung vom Dezember 2017 sieht man jetzt im Mai 2020 schon etwas anders, wenn man bedenkt, dass Russland und Ägypten auch in Libyen ein gemeinsames Interesse haben.
 
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Die Türkei hat Panzer nach Libyen gebracht
Die türkische Intervention im Krieg in Libyen nimmt allmählich zu. So setzte Ankara im vergangenen Jahr seine Angriffsdrohnen im Zuge von Feindseligkeiten ein. Im Januar wurden selbstfahrende Artillerie-Lafetten und Flugabwehr-Raketensysteme eingesetzt, die höchstwahrscheinlich von türkischem Militärpersonal eingesetzt werden. Im April traten die türkischen Seestreitkräfte in die Kämpfe ein, und im Mai erhöhten die Türken die Waffenversorgung der PNS-Streitkräfte, die mit Hilfe von Militärtransportflugzeugen durchgeführt werden, erheblich....
Beide Seiten des Konflikts bemühen sich, seine Menge wieder aufzufüllen, hauptsächlich durch Lieferungen aus dem Ausland. Zuvor berichteten wir, dass die Haftar-Armee Panzer aus Ägypten erhält, die sie auch mit veralteter Ausrüstung versorgen."
 

gringo

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Vielleicht wäre es mal auch von Interesse, womit überhaupt die Türkei insgesamt in Libyen militärisch präsent ist?
Zum Motiv der Türkei:
Zitat:
Das türkische Engagement hätte ganz wesentlich mit dem Konflikt um die Nutzung der in den letzten Jahren entdeckten Erdgasfelder im östlichen Mittelmeer zu tun.
Mehrere Anrainerstaaten haben Anfang 2019 das Eastern Mediterranean Gas Forum ins Leben gerufen. Die Türkei ist nicht mit dabei. Israel, Zypern und Griechenland wollen die Vorkommen nun gemeinsam erschließen, zudem will Israel Teile der Fördermengen nach Ägypten exportieren. Die Türkei sieht sich um die von ihr beanspruchten Anteile gebracht.
Türkische Interessen, ägyptische Sorgen | DW | 06.01.2020
 

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Libyen-Konflikt: Russland und die Türkei riskieren eine Wiederholung Syriens

Die Übersetzung ins Deutsche ist zwar nur mäßig, doch die Briten kennen die Region. Einige der engsten Verbündeten Großbritanniens am Golf wurden für die erneute Krise in Libyen verantwortlich gemacht, was erneut zeigt, wie oft die kommerziellen Interessen Großbritanniens seine politischen Prioritäten im Nahen Osten übertreffen.
"Putin entdeckt den Schmerz. Erdogans Kumpel zu sein.
Von Syrien bis Libyen bringt die Brinkmanship der Türkei Russland in eine schwierige Lage.

"Russland und die Türkei scheinen sich darauf geeinigt zu haben, direkte Konfrontationen zu vermeiden und das Land stattdessen in "Einflussbereiche" zu zerlegen, sagen Analysten."
Da bleibt dann offen, ob die jeweiligen Unterstützer da auch noch ihre Interessen gewahrt sehen. Die libya.liveuamap zeigt noch kein Abflauen der Kämpfe.
oder
 
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....
"Die Haftar-Streitkräfte konnten die Kontrolle über die strategisch wichtige Stadt Al-Asaba südlich von Tripolis wiedererlangen. Die Kontrolle über diesen Ort ermöglicht es der libyschen Nationalarmee, die Route, auf der sie ihre Gruppe versorgt, endgültig freizugeben und die Kämpfe in den Vororten der Hauptstadt zu führen.".....
"Nachdem die LNA Al-Asaba zurückerobert hatte, wurden ihre Positionen von türkischen Angriffsdrohnen angegriffen. Um sie zu bekämpfen, wurden zwei Pantsir-S-Flugabwehrraketen- und -kanonensysteme eingesetzt. Die Ergebnisse der nächsten Konfrontation zwischen Drohnen und Luftverteidigungsraketen sind noch unbekannt."...
Das passt ja zu jener Nachricht.
Zur Zeit muss ja genauer hingeschaut werden, da in Zeiten von Rückschlägen, ja beide Seiten vermehrt auf Propaganda setzen.
 

Sens

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"Waffen für ChVK Wagner: Das Frachtschiff Alexander Tvardovskiy unter russischer Flagge, das letzte Woche den Bosporus durchquerte, fälschte die AIS, die das Ziel als Conakry beanspruchte, lieferte jedoch seine Waffenladung nach Bengasi-Libyen."

Die Milizen der LNA befinden sich in einer moralischen Krise.


.....
"GNA-Kämpfer und Mitglieder türkisch-syrischer militanter Gruppen, die vom türkischen Militär unterstützt wurden, griffen den Flughafen aus südlicher und westlicher Richtung an und übernahmen am Abend desselben Tages die Kontrolle darüber. Die LNA-Streitkräfte zeigten nur sehr geringen Widerstand gegen die vorrückenden türkisch unterstützten Streitkräfte und hinterließen sogar mehrere militärische Ausrüstungsgegenstände im Flughafengebiet." .......
"Im Gegensatz zur Türkei setzen Ägypten und die VAE ihre Militärs jedoch nicht offen ein, um ihre Verbündeten im Libyenkonflikt zu unterstützen. Die weitere Expansion der Türkei und der Vormarsch türkisch geführter Streitkräfte in Zentrallibyen könnten sie dazu zwingen, ihren derzeitigen Ansatz zu ändern." ...

Auch das beste Material bleibt wirkungslos, wenn es nicht mit dafür geschulten Personal mit jahrelanger Erfahrung genutzt wird. Auf türkischer Seite riskiert man auch den Verlust der eigenen Offiziere, die einen NATO-Standard mitbringen. Die Wagner-Gruppe sieht sich nur als temporärer Dienstleister und nicht in einer Führungsposition. Die Türken verhindern fast nie deren Abzug.
Sabiah und Tarhunah sind die Schlüsselstellungen. Fallen sie, dann ist Tripolis vorerst gesichert.
Die Aktivitäten lassen so eine Absicht der GNA erkennen.

Der folgende Link zeigt, woran die Türken anknüpfen wollen.
Doch man sollte die Geschichte nicht überfordern, denn heute sind auch die Italiener politisch auf der Seite der GNA.
 
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eggersdorf

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Fotos der Überführung von Russland nach Syrien und Übergabe (2 x Su-24, 1 x MiG-29S, 1 x MiG-29UB)

 
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D-HUBI

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Fotos der Überführung von Russland nach Syrien und Übergabe (2 x Su-24, 1 x MiG-29S, 1 x MiG-29UB)
Interessant ... und würde der Meldung des US-Afrikakommandos widersprechen, dass von Russland MiG-29 über Syrien nach Libyen geliefert worden sind.
 
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