MiG-21MF Eduard

Diskutiere MiG-21MF Eduard im Jets bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Hier wird also in der nächsten Zeit ein Modell einer MiG-21 MF entstehen. Grundlage ist der Bausatz von Eduard – wer hätte das gedacht;) Eduard...

Moderatoren: AE
  1. #1 neo, 02.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 02.05.2011
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    Hier wird also in der nächsten Zeit ein Modell einer MiG-21 MF entstehen. Grundlage ist der Bausatz von Eduard – wer hätte das gedacht;)
    Eduard bot im Vorfeld der Markteinführung des Bausatzes eine sogenannte Subscriber-Edition an, wahrscheinlich um schon mal anhand der Reaktionen (Käufe) die Produktionszahlen „feinjustieren“ zu können. Für unsereiner (Kunde) hieß das nix anderes als das Kaufen der sprichwörtlichen Katze im Sack. Die schicke silberne Kiste enthält den normalen Profipack, ergänzt um ein paar zusätzliche Boni - Brassin für Sitz incl. Helm, 4 weitere Decal-Optionen und, ganz wichtig – ein Zertifikat :FFEEK::D. Für die Käufer der Subscriber, und nur für diese, gesellte sich ein weiteres Angebot, das sich „Overtree“ nannte. Das war ein kompletter Profipack (ohne schicke Kiste, ohne Decals, ohne Bauanleitung, aber mit Ätzteilen und Masken).
    Da ich Eduard bezüglich der MiG-21 von Anfang an völlig blauäugig blind vertraut habe und zudem völlig verstrahlt bin, was MiG-21 angeht, habe ich also die Subscriber nebst Overtree bestellt.
    Um jetzt erstmal einen vernünftigen Eindruck zu bekommen, wie sich das Teil anfühlt (geometrisch, baulich, etc.) bietet sich an, den Inhalt des Overtree-Kit für ein erstes Zusammenkleben der Teile zu nutzen. Da die Passgenauigkeit so gut ist, fühlt man sich wirklich fast zum Zusammenkleber degradiert.

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  3. #2 neo, 02.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 02.05.2011
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    BTW: Ich habe mir gaaaaanz fest vorgenommen, das Teil OOB zusammenzunageln. Kein Schicki-Micki Resin oder sonstwas .. das hebe ich mir für später auf.

    Hier also zunächst der komplette Inhalt der schicken weißen "Overtree"-Kiste.

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  4. #3 neo, 02.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 02.05.2011
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    Los ging es, wie so oft mit dem Cockpit.
    Was schon beim ersten Hineinschauen in die Kiste auffiel, waren die schreiend grell lackierten Cockpit-Ätzteile. Da ich schon diverse MiG-Cockpits von innen gesehen habe, denke ich auch ein recht gutes Gefühl für die Farbe zu haben. Wesentlich näher am Farbton des Original ist meiner Meinung nach immer noch „Russian Interior Green“ von XtraColor. Früher, als Ätzteile noch unlackiert waren, war das relativ einfach, Teile lackieren und danach die erhabenen Schalter anders anmalen. Heute, sind viele Details aufgedruckt. Die fürs Bemalen hilfreiche Struktur fehlt also. Was tun? Nach einigen Tagen Hin- und Herüberlegens habe ich mir überlegt, man sollte nicht zu lange überlegen – schnappte mir einen Pinsel und habe das schreiende Blaugrün mit dem Farben von XtraColor händisch übermalt. In der Vergrößerung sieht man ein paar Unsauberkeiten, die aber in echt kaum bis gar nicht zu sehen sind – das Dach kommt eh zu.

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  5. neo

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    So konnte der Rest des Cockpits wie gewohnt lackiert werden. Die von Eduard vorgeschlagene Farbe Aqueous 46 von Gunze trifft im Übrigen den Farbton der Vorlackierung nicht sonderlich gut.

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  6. #5 neo, 02.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 02.05.2011
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    Ziel ist es, zunächst den Rumpf zu schließen, um die Außendetails erarbeiten zu können. Alles was auch im geschlossenen Zustand eingebaut werden kann, bleibt erstmal draussen – was nicht da ist, kann auch nicht kaputt gehen.
    Der nächste Schritt ist der Kegel des Eingangsteils, der im Original auch das Funkmessvisier enthält, oder zumindestens dessen Antenne – DDA wird’s erklären (hoffentlich).
    Beim Kegel standen für mich zwei Dinge an – erstens die Spitze ordnungsgemäß in Metall-Optik darzustellen und zweitens den so typischen, und oft an Modellen nicht gesehenen recht ordentlichen Glanz widerzugeben.
    Der Kegel wurde also etwas nachgeschliffen und mit Alclad (Aliminium) lackiert.

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  7. #6 neo, 02.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 02.05.2011
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    Anschließend an der Spitze abgeklebt und in einem dunklen Grünton (Revell 62) lackiert. Nach dem Durchtrocknen wurde die Fläche leicht überschliffen und poliert, Fehlstellen ausgeglichen und nochmals lackiert, verschliffen und poliert (Proxxon mit Filzaufsatz). Die Basis wurde mit einem dunkleren Ton lackiert (Alclad burnt Metall), ist aber einen Tacken zu hell. Als ich das Teil dann in den Rumpf gehalten habe, stellte ich fest, das die "Grundplatte" des Kegels doch recht heftig das Licht reflekiert. Um hier die Illusion eines tiefen Loches zu erzeugen, bin ich nochmal mit Mattschwarz drübergegangen.

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  8. neo

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    Und hier schon mal lose alles zusammengesteckt, was zu diesem Zeitpunkt zusammenzustecken ist.

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  9. #8 DDA, 02.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 02.05.2011
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    Wenn ich denn so aufgefordert werde: ;)

    Der Kegel dient neben seinen Funktionen für die ordungsgemäße Lage der Verdichtungsstöße (3 schräge und ein gerader...) zu sorgen und die zugeführte Luftmenge zu regulieren als aerodynamische Verkleidung der dahinter befindlichen Cassegrain - Antenne (ein fester Parabolspiegel mit 430 mm und ein fester gerippter Spiegel mit 520 mm Durchmesser) des Funkmeßvisieres RP-21MA.
    Fest mit diesem Konus sind ist der Container verbunden, der die meisten Bestandteile des Visieres aufnimmt und samt des Konusses hydaulisch bewegt werden kann, um seinen Funktionen zur Regelung von Luftmenge und Verdichtungsstoßlage nachzukommen.

    Axel

    PS: Der Konus sieht richtig gut gelungen aus in seinem Glanze
     
    hpstark gefällt das.
  10. #9 hpstark, 03.05.2011
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    Auf Dein Modell bin ich richtig gespannt.

    Da werde ich auf jeden Fall mal in der Nähe bleiben und Dir über die Schultern sehen :TOP:

    Viel Spass,

    Grüße
     
  11. neo

    neo Astronaut

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    @Axel (DDA)
    Danke, damit hast Du Dir erneut die Rechte und Pflichten eines Schirmherren über einen MiG-21 Baubericht gesichert :TD:

    @hpstark
    ich werde mich bemühen Dich nicht zu enttäuschen. :engel:
     
  12. Flugi

    Flugi Alien

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    Kai, als Pressesprecher darfst Du alles sagen, musst aber nix verraten. :D
     
  13. neo

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    Anbei ein kleines Update. Ein anderes Projekt hat sich dazwischen gedrängelt, deshalb ist hier nicht so viel passiert.
    Ich bin beim "Vernieten". Das Werkzeug habe ich mal dazugelegt. Ansonsten ist der Rumpf soweit auch fertig. Der Ring am Bug fehlte noch - ein wenig Spachteln/Schleifen und alles war schick. Jetzt kann auch der Rumpf vernietet werden.

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    p.s.: .. und bei Gelegenheit erklärt Ihr mir endlich mal diesen Quark mit dem Pressesprecher zuzüglich dem verschwörerischen NOCH.
     
  14. neo

    neo Astronaut

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    Nachdem ich also an den einfachen, fast planen Flächen noch etwas üben konnte, ging es auch schlußendlich an den Rumpf. Dabei gehe ich so vor: der zu rändelnde Abschnitt wird mit einem eher dicken Klebeband begrenzt (orange). Sollte das Rädchen aus Versehen doch etwas weiter laufen, merkt man es besser und außerdem drückt sich der voreilige Zahn nicht sofort bis auf die Oberfläche durch. Das weiße Band ist Dymo-Band. Der Vorteil ist, es ist relativ steif, sodaß es sich sehr einfach als gerade Linie aufkleben läßt. Letztlich dient es aber nur als Markierung - es führt also nicht das Rädchen so wie es das beim Gravieren tut. Eine gezeichnete Linie hätte den selben Effekt.
    Naja und dann wird das Rädchen schön mit gleichmäßigem Druck und nicht zu schnell abgerollt.

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  15. neo

    neo Astronaut

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    Die Kunst besteht darin, den Druck auf das Rädchen über das komplette Modell gleichmäßig hinzubekommen. Da werde ich noch einige Modelle "vernieten" müssen, bis sich da wirklich reproduzierbare Ergebnisse einstellen.
    Nachdem das geschafft war, konnte es an die Montage der vorgefertigten Bauteile gehen. Hier deutet sich auch schon die finale Konfiguration des Modells an.:rolleyes:

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  16. neo

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    Und zum Feierabend sah es dann so aus. Da wo nötig wurden Spalten verspachtelt. Schleifpapier sollte nach der ganzen Nieterei natürlich eher sparsam zum Einsatz kommen. Daher werde ich hier mit Nagellackentferner überschüssigen Spachtel entfernen.

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  17. #16 Modellbauteddy, 29.05.2011
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    Hallo Neo
    interessanter BB hier das Nietenrad ist das von Rai-Ro? So was könnte ich auch brauchen.
     
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    @Modellauteddy
    Sorry, das ich mich erst jetzt äußere .. ich habs nicht mitbekommen.
    So ein Rädchen hat inzwischen eigentlich fast jeder im Angebot, der Werkzeuge verkauft, auch RaiRo. Diese hier ist von UMM und war ein Mitbesteller bei einer Bestellung, bei der es eigentlich dadrum ging. So richtig empfehelen kann ich den Händler aber nicht. Ich hatte mehrere Artikel zweimal geordert, aber nur einmal bekommen .. abgerechnet wurde natürlich laut Bestellung - Verlust ca. 40 Euro. Auf diesbezügliche eMails erfolgte bis heute keine Reaktion .. shit happens.

    Um jetzt die Kurve zu bekommen. Die Spachtelstellen sind soweit geglättet, kleinere Fehlstellen erneut verspachtelt und verschliffen. Im Moment fange ich mit den Außendetails des Rumpfes an. Sobald es einen sehenswerten Fortschritt gibt, erfolgt auch ein bildliches Update.
     
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    Der Falschkiel fand seinen Platz und wurde ebenfalls verspachtelt und verschliffen. Die kleinen Lufteinläufe links und rechts im hinteren Bereich des selben waren so nicht vorhanden und wurden in bekannter Weise angearbeitet - abgeschnittene Kanülen eingeklebt und verspachtelt. Letzteres ist hier nicht zu sehen. Insgesamt ist diese Ecke auch nicht so ganz passig. Ein Teil von dem was diese Lufteinläufe nachbilden soll, war am Falschkiel angeformt. Ein Formschluß mit dem Rest des Teils, der am Rumpf vorhanden ist, wäre nur mit Mühe möglich gewesen. Also schnitt ich das Teil vom Falschkiel ab und baue es jetzt, nachdem der Kiel am Rumpf befesteigt ist, von hinten beginnend neu auf. Klingt schlimmer als es ist.

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    Hallo

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  21. neo

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    Und solange der Spachtel trocknet, könnte man mal zusehen, daß das Cockpit auch langsam in die Pötte kommt.
    Ich war ja immer ein GROßER Fan von NeOmega, aber bei dem Anblick schwante mir nix Gutes ...

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  22. neo

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    Zur genaueren Diagnose bemühte ich Genossen Major Alexander Kästner, der eigentlich noch ein paar chirurgische Eingriffe benötigt, um sich an seinem Arbeitsplatz auch wohlfühlen zu können.

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