Passagierluftverkehr und Verkehrsflugzeugbau in Zeiten des Cronavirus und Perspektiven danach

Diskutiere Passagierluftverkehr und Verkehrsflugzeugbau in Zeiten des Cronavirus und Perspektiven danach im Verkehrsflugzeuge Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Ich hatte es so verstanden, dass sich die 2,5% auf Reisen aus Risikogebieten beziehen. Bei den 'normalen' Tests lag die Positiv Quote zuletzt so...

arneh

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1000 Infektionen pro Tag kann unser Gesundheitssystem aushalten - war auch so eine Aussage. Passt aber nicht zu 2,5% positiv getesteter Reiserückkehrer.
Ich hatte es so verstanden, dass sich die 2,5% auf Reisen aus Risikogebieten beziehen.
Bei den 'normalen' Tests lag die Positiv Quote zuletzt so bei 0,6 - 0,8%, insofern erscheint die Zwangstestung bei Einreisen aus Risikogebieten als höchst effektiv und sinnvoll.
 

arneh

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Resultat, eine sechsstellige Totenzahl, Tendenz steigend.... Übersterblichkeiten flächendeckend bei +40%-50% ggü. den Jahren davor.
Wobei rein mathematisch eines von beiden nicht stimmen kann. Rein aus Sicht der normalen Sterberate würden in den USA Jährlich etwa 4,5Mio Menschen sterben. Bei einer Übersterblichkeit von 40% wären das 1,8Mio Tote zusätzlich. Derzeit habe sie offiziell aber noch keine 10% von davon.
Andersherum muss man den Herdenimmunitäts- Träumern auch entgegenhalten, dass die USA bei dem derzeitigen Infektionsverlauf immer noch 5 - 10 Jahre (je nach Dunkelziffer) bis zur Herdenimmunität brauchen werden. Das macht die Absurdität der Idee etwas greifbarer.
 
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Wobei rein mathematisch eines von beiden nicht stimmen kann. Rein aus Sicht der normalen Sterberate würden in den USA Jährlich etwa 4,5Mio Menschen sterben. Bei einer Übersterblichkeit von 40% wären das 1,8Mio Tote zusätzlich. Derzeit habe sie offiziell aber noch keine 10% von davon.
Andersherum muss man den Herdenimmunitäts- Träumern auch entgegenhalten, dass die USA bei dem derzeitigen Infektionsverlauf immer noch 5 - 10 Jahre (je nach Dunkelziffer) bis zur Herdenimmunität brauchen werden. Das macht die Absurdität der Idee etwas greifbarer.
Ich glaube auch das ich mich verlesen habe.... Ich habe nochmal einen Check gemacht... es sind 18.5%
Ich suche noch mal, wo ich die Zahlen her habe. Es kann sein, dass sich 40-50% übersterblichkeit auf einige besonders betroffene Landstriche bezieht.

Quelle: USA: Übersterblichkeit übertrifft die Zahl der gemeldeten Todesfälle...

Wie Daniel Weinberger von der Yale Universität in New Haven/Connecticut und Mitarbeiter berichten, sind in den USA in den Monaten März bis Mai insgesamt 780.975 Todesfälle aufgetreten. Das sind 122.300 mehr als im gleichen Zeitraum in den Vorjahren. Der relative Anstieg der Todesfälle um 18,5 % unterschätzt die Auswirkungen jedoch, da die Epidemie in den ersten Monaten auf wenige Städte und Staaten beschränkt waren. In der Stadt New York, dem ersten Epizentrum in den USA, sind in den Monaten März bis Mai fast dreimal so viele Menschen gestorben wie im langjährigen Mittel (38.170 versus 13.000). Auch im Gesamtstaat New York sowie in New Jersey, Pennsylvania, Michigan und Massachusetts ist es zu einer deutlichen Übersterblichkeit gekommen.
 
Intrepid

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Herdenimmunität wird schwierig, sollte sich die Immunität nach 6 Monaten verflüchtigen. Auch Impfschutz wird unter solchen Bedingungen schwierig.
 

Sens

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Positive Tests werden dem RKI gemeldet. Ich gespant auf deren Bewertung und noch viel mehr Erfahrungsberichte von all den anderen Teststationen an Autobahnen und Bahnhöfen.

Wenn nur die Zahl der Infizierten ansteigt, aber nicht die Krankenhauseinweisungen und die Opferzahl, liegt es an der Fehlerrate und dem Umstand, dass zunehmend auch symptomfreie Menschen getestet werden.
Nicht wirklich, denn inzwischen reagiert man doch schon gelassener, siehe Krankenhauseinweisungen. Auch bei der Art der Behandlung hat man gelernt, so das die Opferzahl ständig sinkt.
 

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Herdenimmunität wird schwierig, sollte sich die Immunität nach 6 Monaten verflüchtigen. Auch Impfschutz wird unter solchen Bedingungen schwierig.
Da verflüchtigt sich nichts, da das Immunsystem dazu lernt. Wie bei der Grippe braucht man dann eine erneute Impfung gegen das mutierende Virus. Inzwischen haben wir ja längst gelernt mit der Grippe zu leben und nehmen die Tausenden von Toten hin, obwohl es jährlich einen neuen Impfstoff gegen die schlimmsten Symptome gibt.
 
Intrepid

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Wobei rein mathematisch eines von beiden nicht stimmen kann. Rein aus Sicht der normalen Sterberate würden in den USA Jährlich etwa 4,5Mio Menschen sterben. Bei einer Übersterblichkeit von 40% wären das 1,8Mio Tote zusätzlich. Derzeit habe sie offiziell aber noch keine 10% von davon.
330 Mio. Einwohner mit einer Lebenserwartung von knapp 79 Jahren sind 11.500 Todesfälle pro Tag. Dazu kommen aktuell 1.200 bis 1.300 Tote täglich durch Covid-19. Die Lebenserwartung in den USA wird also etwas sinken.

Seit Beginn der Pandemie sind es 492 Opfer je 1 Mio. Einwohner in den USA. Deutschland verzeichnete im gleichen Zeitraum 110 Opfer je 1 Mio. Einwohner. Ist übrigens kein schöner Gedanke, abgesondert von den Angehörigen an Atemnot sterben zu müssen.
 

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Ein Kommentar in der "Süddeutschen Zeitung" vom 07.09.2020 beleuchtet die Situation in der Luftfahrtbranche in Coronazeiten und insbesondere die Lage bei den beiden großen Herstellern Airbus und Boeing:

 
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Es ist zwar wirklich Saure-Gurken-Zeit derzeit, aber wenn es dann Mitte nächsten Jahres, wenn die Massenimpfungen angelaufen sein sollten und die Leute wieder mal wegwollen und Flüge buchen, kann es den Fluggesellschaften voraussichtlich wieder nicht schnell genug gehen.
 
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