05.05.2019 SVO - SSJ von Aeroflot verunglückt bei Landung und geht in Flammen auf

Diskutiere 05.05.2019 SVO - SSJ von Aeroflot verunglückt bei Landung und geht in Flammen auf im Flugunfälle und Flugunfallforschung Forum im Bereich Luftfahrzeuge allgemein; Könnte das vielleicht jemand übersetzen?Wird erwähnt/erklärt ob alle 3 Fahrwerke Bodenkontakt zum Ausfahren der Spoiler benötigen? Vielen Dank !
AIRBUG

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Flieger-Ass
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Könnte das vielleicht jemand übersetzen?Wird erwähnt/erklärt ob alle 3 Fahrwerke Bodenkontakt zum Ausfahren der Spoiler benötigen?

Vielen Dank !

 
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DDA

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Alien
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Nach ganz schnellem Darüberschauen steht da gar nichts von Fahrwerk.
Es beschreibt auch nur die Funktion des Hebels, einerseits zwischen Automatik und Handbetrieb hin und Her schaltet und andererseits im Handbetrieb die Stellungen "Eingefahren" "Halb ausgefahren" und "Voll ausgefahren" bietet. Zu Grenzen oder Bedingungen ist hier gar nichts geschrieben.

Axel
 
doerrminator

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Wenn ich mir vorstelle, ich wäre mit meiner Frau im Flugzeug gewesen, dann wird mir übel, denn meine Frau sitzt im Rollstuhl und bei so einem Unfall hätten wir wohl keine Chance.
Aber nichts desto trotz fliegen wir weiterhin, denn was gibt es schöneres und sicheres.

Die Typen die da auf dem Rollfeld stehen und filmen und ihre Koffer gerettet haben, würde ich nach der Löschung des Brandes zum Flugzeug führen um sich die verkohlten Leichen anzusehen und sie dabei filmen. Die werden (wahrscheinlich) nie mehr so etwas filmen. Ich weiss, das ist harter Tobak und viele sind nicht meiner Meinung, aber ich meine das ernst, egal wie das von euch beurteilt wird.

Hat übrigens vor kurzem ein Polizist bei einem Autobahnunfall mit Toten, bei dem aus dem Gegenverkehr gefilmt wurde, gemacht.
 
doerrminator

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Stimmt, da habe ich wohl bei dem Beitrag nicht richtig aufgepasst.
Sorry
 

Rhönlerche

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Was sollen diese Wutposts? Die Leute stehen alle unter Schock, wenn sie frisch aus einem brennenden Flugzeug raus sind. Das sind keine Autobahngaffer. Viele Leute filmen und knipsen heute sowieso alles. Wer da seinen Koffer mitnimmt muss es nicht absichtlich getan haben. Trotzdem ist das verkehrt.
Da nun aber die großen Racheschwüre auszubringen ist doch völlig unangebracht?
 
Intrepid

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Wer da seinen Koffer mitnimmt muss es nicht absichtlich getan haben.
Von unwissend über gedankenlos bis skrupellos ist alles dabei. Ich würde die Verteilung bei 20-60-20 sehen. Das bei einer Evakuierung ein Crewmitglied seinen Koffer mitnimmt, geht gar nicht. Aber auch das habe ich schon gesehen. Es fallen aber auch Kapitäne von sinkenden Schiffen als erste ins Rettungsboot. So sind die Menschen halt. Mit gut zureden regelt man da nichts.
 

Rhönlerche

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Ich entschuldige da auch nichts aber versteige mich auch nicht gleich zu einer Anklage.
Wenn man so ein Problem lösen will, muss man es zentral machen. Mit verriegelten Bins oder so. Nicht die Einzelnen rückwirkend bestrafen oder beschimpfen. Das bringt nichts.

Mittelfristig könnte man auch darüber nachdenken, Fluchthauben für jeden Passagier vorzuschreiben.
 

Rhönlerche

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Vermutlich eher die Rauchgase, noch vor dem eigentlichen Feuer.
 

HB-IDF

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Auch auf die Gefahr hin, dass die Frage etwas in Richtung OT geht: wäre der Horror der Kerosinbrände bei Flugunfällen - von denen viele ansonsten vielleicht überlebbar wären - eher einzudämmen, wenn mehr Biokraftstoffe und sicherheitsoptimierte synthetische Kraftstoffe verwendet würden? Ein Großteil der aufwändigen luftfahrtspezifischen und für die Gäste nervigen Sicherheitsmaßnahmen - von den Notausgangs-Demonstrationen vor dem Start über die Rutschen bis hin zu den Restriktionen beim Handgepäck - geht ja auf die hohe Brandgefahr und tödlichen Auswirkungen bei missglückten Starts und Landungen zurück. Ein paar Prozent höhere Flammpunkte und eine langsamere Brandausbreitung würden hier möglicherweise schon vieles retten. Man denke als Beispiel an die relativ seltenen Brandfälle bei dieselbetriebenen Fahrzeugen (Auto, Bus, Bahn, Schiff), obwohl dort teilweise auch hunderte oder sogar tausende von Litern mitgeführt werden, Meine Lieblingsidee wäre ein klimafreundlicheres "Sicherheits-Kerosin" mit Bio- und Syntheseanteilen sowie weniger Rußbildung und geringerer Entflammbarkeit. Auch wenn es etwas mehr kostet, wäre es m.E. besser als jede Klima-Abgabe.
 
Stovebolt

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Ich würde nicht jeden Koffermitnehmer vorschnell verurteilen. Wichtige Medikamente soll man im Handgepäck mitnehmen. Wie soll man das im Notfall handhaben?
Bringen die Rettungsteams immer die passenden Ersatzmedikamente mit und weiß jeder im Kopf auf welche Medikamente er eingestellt ist. Manchmal hat man auch sehr spezielle Medikamente, weil man auf andere "allergisch" reagiert.
Gruß!
 
Intrepid

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... Ein paar Prozent höhere Flammpunkte und eine langsamere Brandausbreitung würden hier möglicherweise schon vieles retten. Man denke als Beispiel an die relativ seltenen Brandfälle bei dieselbetriebenen Fahrzeugen (Auto, Bus, Bahn, Schiff), obwohl dort teilweise auch hunderte oder sogar tausende von Litern mitgeführt werden ...
Heizöl, Kerosin und Diesel haben die Gefahrgutnummer "30" für einen Flammpunkt von 23 °C bis einschl. 61 °C. Benzin hat die Gefahrgutnummer "33" für einen Flammpunkt unter 23 °C.
 
Wolfsmond

Wolfsmond

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Meine Lieblingsidee wäre ein klimafreundlicheres "Sicherheits-Kerosin" mit Bio- und Syntheseanteilen sowie weniger Rußbildung und geringerer Entflammbarkeit. Auch wenn es etwas mehr kostet, wäre es m.E. besser als jede Klima-Abgabe.
Sowas hat man schonmal ausprobiert, hat aber leider nicht funktioniert. Damals wurde eine ferngesteuerte 707 mit so einer Art "Sicherheitssprit" kontrolliert zum Absturz gebracht. Hat leider genauso lichterloh gebrannt wie mit normalem Kerosin, daher hat man das nicht weiter verfolgt.
 
MiGhty29

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stimmt...und ich glaube,diese Aufnahmen kennt jeder (von uns hier!) !

Gruss Uwe
 

LFeldTom

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Mitte der 1980er hat es einen Test mit einem kontrollierten Absturz einer ferngesteuerten 720 gegeben bei dem unter anderem auch ein Treibstoff getestet wurde, der das Brandverhalten für Mensch und Maschine günstiger beeinflussen sollte. Dabei konnten sehr viele Erkenntnisse über Belastungen beim Crash und das Ausbreiten des Feuers gewonnen werden. Die Hoffnung durch einen veränderten Treibstoff das Brandverhalten positiv (also reduzierend) zu beeinflussen hat man damals wohl begraben.
Aber alles schon viele Jahre her - die Erinnerung kann mich trügen.
Details u.a. hier: https://ntrs.nasa.gov/archive/nasa/casi.ntrs.nasa.gov/19890006539.pdf

Edit: Zu langsam geschrieben - Wolfsmond war schneller ( kleine Klugscheißerei am Rande - 720 und nicht 707 )
 
pan am

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JET A1 und Diesel unterscheiden sich kaum....
Wieso geht "Flug-Diesel" bei einem Unfall eigentlich so schnell in Flammen auf? Ich dachte immer, das Zeug brennt nur unter hohem Druck vernünftig. Daher sind ja auch so hohe Einspritzdrücke bei Dieselfahrzeugen nötig.
 
Intrepid

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Ich dachte immer, das Zeug brennt nur unter hohem Druck vernünftig.
Der hohe Druck sorgt für feines Zerstäuben und erzeugt die zur Entzündung notwendige Temperatur. Zerstäuben und Zündquelle können aber auch anders herbeigeführt werden. Ein berstender Tank, Funken oder glühende Triebwerksteile haben die gleiche Wirkung. Deshalb redet man oft vom "Aufschlagbrand", weil dann alles zeitgleich zusammen kommt.

Im vorliegenden Fall vermute ich aufgerissene Tanks und Funkenflug.

*Hier* ein ähnliches Szenario, allerdings glimpflich abgelaufen - und Glückwunsch an die Flughafenfeuerwehr, welche unter 2 Minuten brauchte vom Alarm bis zum Löscheinsatz (und der Alarm erfolgte erst nach dem missglückten Aufsetzen, es gab keine Bereitschaftsstufe zuvor).
 
Thema:

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