Der Korea Krieg 1950/53

Diskutiere Der Korea Krieg 1950/53 im Andere Konflikte Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Luftkrieg in Korea, S.535-555 in Groehler Geschichte des Luftkriegs. Wer das bisher als einzige Information hatte, der freute sich über die...

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Luftkrieg in Korea, S.535-555 in Groehler Geschichte des Luftkriegs.
Wer das bisher als einzige Information hatte, der freute sich über die Zahlenangaben. Wo sie bewusst weggelassen werden geht dann im Lesefluss unter. Man braucht nur der vorgegeben "Straße" zu folgen, die folgendes verkündet.
Der Überfall auf die koreanische Volksrepublik war Teil der amerikanischen Globalstrategie jener Jahre, das durch den zweiten Weltkrieg zugunsten des Sozialismus veränderte Kräfteverhältnis im Fernen Osten gewaltsam rückgängig zu machen. "
Dann folgte eine Aufstellung von Zahlen und nur von jener Seite ohne jegliche Einordnung. Der Gegenseite wird genau das unterstellt, was auf der eigenen Seite passierte.
Jetzt konnte man auch zu eigenen Zahlen kommen, jetzt weit weniger bedrohlich aus sahen. Vier neue Divisionen, die zu welchem Bestand kamen und folgende Gesamtstärke *** ergaben?! Da waren es nur etwa 120 Flugzeuge im Vergleich zu Südkorea, das wie viele, welcher Art hatte?!
Wie viele südkoreanische Streitkräfte überschritten am 25. Juni 1950 den 38. Breitengrad ?! Sie stießen auf 5 abwehrbereite Divisionen der Volksarmee, die sofort zum Gegenangriff antreten. Es waren 10 Divisionen und davon machten 5 den Hauptstoß auf Seoul.
Keine Zeile zur UN und ihre Reaktion. Groehler nutzt bekannte Ereignisse, die bewusst verkürzt, um seine Art der Darstellung zu unterstützen.
Was passierte am 27. Juni gegen 15 Uhr über Kimpo?!

Jetzt wird deutlich, dass die vermittelte Sicht der Dinge eine sehr freie Interpretation von ausgewählten Zahlen ist. Um den Schein der Glaubwürdigkeit zu wahren, muss es immer einige Angaben geben, die überprüfbar sind.

Für mich ein Grund diese Darstellung zu lesen, immer in der Hoffnung auf einige mir noch unbekannten Details zu stoßen. Das Kapitel habe ich von Zeit zu Zeit mehrmals gelesen. Die eigenen Erkenntnisse wachsen ja auch in der Beschäftigung mit dieser Materie. Dabei gibt es zunehmenden Möglichkeiten. Zur Zeit sind gerade die Chinesen an der Reihe, ihren Anteil im Koreakrieg hervor zu heben. Ein Gegengewicht zu den Darstellungen der sowjetischen/russischen Seite aus den Zeiten des Glasnost, die eine Erfolgsgeschichte reklamieren, die es in der Form nicht gegeben hat. Sie brauchten zwei Jahre für die Annahme eines Waffenstillstands und das geschah nicht aus der Position der eigenen Stärke.
 
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Groehler als Quelle anzubieten ist eine Möglichkeit, nur muss man ihn in seiner Zeit und seinen Umständen sehen.

Als Mittelweg ist immer das Quellenstudium in möglichst breiter Weise notwendig, hier weitere weniger bekannte Literatur zum Thema:

- S.L.A. Marshall "The History of the Korean War"

- Major R.K. Bhonsle "Korean War"

Bei George Forty, "At War in Korea"

findet sich auf Seite 14 ein Foto der amerikanischen Militärzeitung Pacific Stars and Stripes vom 25. Juni 1950.
Eine Extraausgabe die mit der Überschrift titelt:
KOREA AT WAR und darunter:
The long-feared civil war in Korea began with bloody fighting Sunday morning.
(Der lange befürchtete Bürgerkrieg in Korea begann mit blutigen Gefechten am Sonntagmorgen.)

So legt jede Seite zu jeder Zeit das Geschehen zu seinem Vorteil aus.
Die Waffenstillstandsverhandlungen kamen fast zwei Jahre nicht voran, da die Frage der Kriegsgefangenen lange Zeit nicht einvernehmlich gelöst werden konnte.

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Hier nur eine Leseprobe, der man entnehmen kann, was die verschlüsselten Telegramme aus Bejing an den Kameraden Filippov (Stalin) in Moskau so enthielten.
Ein Oberst Petrachev als Berater der Koreanischen Luftwaffe wusste sicherlich, was man von ihm und seiner Tätigkeit in Moskau erwartete, wenn er dorthin berichtete. Entsprechend lesen sich die Berichte, wo Verluste in Erfolge verpackt werden. Wer Stalin kennt, der hat sich, gegen sein berechtigtes Misstrauen abgesichert, indem es Namen von Piloten für die reklamierten Erfolge gab.
Am 16.11.1950 begründet Zhou Enlai seine Forderung nach mehr logistischer Unterstützung, da sich inzwischen nicht nur 18 Divisionen in 6 Armeen in Nordkorea befinden sondern schon 30 Divisionen in 9 Armeen.

In der Fliegerrevue extra Band 22 und 23 aus dem Jahr 2008 wird von Diego F. Zampini über "Stalins Asse über Nordkorea" geschrieben.
Die Angaben erlauben eine Struktur der Ereignisse und es macht Sinn, sie von Jahr zu Jahr zu betrachten, um nicht den Überblick zu verlieren.
1950 wurden Ende Oktober die 151. GIAD mit dem 28. und 72. GIAP und die 28. IAD mit dem 67. IAP und 139. GIAP in die Mandschurei und an den Yalu gesandt.
Die im November als 64. IAK der PLAAF und 1. Vereinigten Luft Armee angegliedert wurden, die wiederum von der PVO der SU und der Pazifik-Flotte unterstützt wurde.
Ihre Aufgabe war der Schutz der Mandschurei vor möglichen Angriffen durch amerikanische Bomber. Die Chinesen erwarteten so eine Reaktion der Amerikaner, wenn sich im November ihre Intervention offenbart. General Mac Arthurs Reaktion und Forderung zeigte ja, dass dies eine reale Gefahr war.
Ab dem 1. November traten die MiG-15 über dem Yalu in Erscheinung. Ihre Präsenz sollte dem Kommando der FEAF aufzeigen, dass sie künftig ein Problem des Schutzes für die B-29 und B-26 bei Angriffen in der Yalu-Region hat. Vor allem waren es die Aufklärungsflugzeuge der Amerikaner, die nicht länger fast Risikofrei über der Mandschurei operieren können. Zu jener Zeit war es noch ein gegenseitiges Abtasten und Begegnungen oder gar Gefechte in der Luft die Ausnahme. Den Schutz der Yalu-Brücken hatte die Flak zu leisten, die auf alles schoss was in der Luft war und bis zum Ende des Krieges gut 75% aller Abschüsse zu recht reklamierte. Die MiG-15 mit NK-Kennzeichen wurden 1950 nur von Sowjets geflogen und durften zur Wahrung ihrer Identität nur über eigenem Gebiet operieren. Da galt auch für den unmittelbaren Küstenbereich, wo die Seestreitkräfte der UN die See- und Luftherrschaft bis zum Ende des Krieges hatten.
Anfang Dezember verlegten die beiden IADs z.B. nach Jindao, um chinesische Piloten zu schulen. Zu jener Jahreszeit wurden auch die Bedingungen für den Flugbetrieb schlechter und damit ging auch die allgemeine Flugtätigkeit zurück. Die Amerikaner hatten gleichzeitig den Rückzug der UN-Truppen ab zu sichern.
Die beiden IADs wurden durch die nachrückende 50. IAD mit dem 29. GIAP und 177. IAP ersetzt, die als Erste über die MiG-15bis verfügten.

Die folgende Aufstellung über die sowjetischen Verluste der drei Divisionen bis Ende 1950, zeigt auf, dass ihre Hauptaufgabe ihre Präsenz war.


Im November gingen 3 MiG-15 verloren und im Dezember 6 MiG-15bis. Dabei starben 7 Piloten.

Ab 1951 änderte sich die Situation.
 

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Groehler als Quelle anzubieten ist eine Möglichkeit, nur muss man ihn in seiner Zeit und seinen Umständen sehen.

Als Mittelweg ist immer das Quellenstudium in möglichst breiter Weise notwendig, hier weitere weniger bekannte Literatur zum Thema:

- S.L.A. Marshall "The History of the Korean War"

- Major R.K. Bhonsle "Korean War"

Bei George Forty, "At War in Korea"

findet sich auf Seite 14 ein Foto der amerikanischen Militärzeitung Pacific Stars and Stripes vom 25. Juni 1950.
Eine Extraausgabe die mit der Überschrift titelt:
KOREA AT WAR und darunter:
The long-feared civil war in Korea began with bloody fighting Sunday morning.
(Der lange befürchtete Bürgerkrieg in Korea begann mit blutigen Gefechten am Sonntagmorgen.)

So legt jede Seite zu jeder Zeit das Geschehen zu seinem Vorteil aus.
Die Waffenstillstandsverhandlungen kamen fast zwei Jahre nicht voran, da die Frage der Kriegsgefangenen lange Zeit nicht einvernehmlich gelöst werden konnte.

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Mich brauchst Du nicht überzeugen, den Groehler habe ich ja in der DDR gekauft, DDR 41,-- M. In den 50igern gab es dort die Bildergeschichten über die Koreanischen Freiheitskämpfer und auch im Westen blieb man von diesen Darstellungen der Ereignisse nicht unberührt. Ohne Englischkenntnisse und fast 40 Jahre später gehört schon eine gewisse Bereitschaft dazu, das vermittelte Bild zu korrigieren. Dein letzter Satz zeigt es ja. Die Frage der Kriegsgefangenen war ja nicht die Entscheidende, ansonsten hätte Peng Dehuai am 27.7.1953 in Panmunjom nicht unterschrieben. Der Tod Stalins und die Luftangriffe im Mai 1953 brachten sicherlich den Sinneswandel, für Mao wurde die Fortsetzung des Krieges kontraproduktiv.
PS
Als Historiker habe ich so meine Probleme, sowohl mit propagandistischen wie auch mit kommerziell geprägten Darstellungen der Ereignisse. Dazu gehört immer die Überhöhung von Einzelereignissen und reklamierten Konsequenzen.
 
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"Obwohl Präsident Truman am 5. Januar 1950 ankündigte, dass die Vereinigten Staaten Taiwan nicht verteidigen würden [113] [114] [115] [116] , schloss die Rede von Außenminister Acheson am 12. Januar Taiwan nicht in den US-Verteidigungskreis ein. [117] [118] . Nach Kriegsausbruch änderte die US-Regierung ihre Politik. Am 27. Juni gab US-Präsident Truman eine Erklärung ab, in der er ankündigte, dass die Vereinigten Staaten Truppen auf die koreanische Halbinsel und nach Taiwan schicken würden."
Schon erstaunlich was die Chinesen kundtun, was sicherlich ihrer heutigen Perspektive geschuldet ist. Da gibt es nicht nur einen gescheiterten "Befreiungskrieg" in Korea sondern auch die damit verbundene vorläufige Rettung der KMT in Taiwan.
Hat jemand eine namentliche Aufstellung der Flugplätze in der Mandschurei in der Zeit von 1950-53? Es ist ja sehr mühsam, die einstigen Namen, aus der westlichen Transkription der damaligen chinesischen und japanischen Namen, wie man sie bis heute in den Quellen findet, mit den heutigen Namen der offiziellen chinesischen Transkription in Übereinstimmung zu bringen, die man braucht, um schnell bei GE fündig zu werden. Durch die inzwischen erfolgte Bebauung, gibt es die Flugfelder aus jener Zeit teilweise nicht mehr.
 
Jeroen

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Den ersten Krieg, den die Amerikaner nach 1945 verloren, war der Vietnamkrieg. Beim Koreakrieg war es ja anders. Sie sind ja nicht mit einer eigenen Zielvorgabe in den Krieg gegangen. Die Forderung der UN war die Wiederherstellung des Status Quo und die wurde ja erreicht. Die Nordkoreaner und ihre Unterstützer wollten eine gewaltsame Wiedervereinigung Koreas und die ist gescheitert.
Etwas Provokation kann dem Verkauf des Buches nicht schaden, das zu einer Zeit geschrieben wurde, als es den Kalten Krieg noch gab. Inzwischen gibt es zahlreiche Details auch von der Chinesischen und Russischen Seite, die eine Einordnung erleichtern.
Die trifft fast zwangsläufig auf Erkenntnisse, die bisher als gesichert galten oder auf Annahmen basierten. Das die Veröffentlichungen der Gegenseite der Festigung des eigenen Weltbildes dienen überrascht niemanden. Um so interessanter ist es, sich den dabei offenbarten Details zu widmen, die eher ungewollt die Widersprüche aufdecken. Je informierter der Leser ist, um so leichter fällt es ihm.
Wer etwas mehr verstehen moechte vom Korea Krieg der kann ich sehr gerne das Buch von Hampton Sides, On desperate Ground von 2019 empfehlen.
 

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Ein Titelbild, dass sehr vielen Fragen auslöst, die mit den gezeigten Details verknüpft sind.
Es zeigt die Mission, der 19. BG in der Nacht vom 10 Juni 1952 gegen den Bahnbereich und die Eisenbahnbrücke bei Kwaksan mit B-29. Der Ort liegt an der Küste des Gelben Meeres in etwa 70 km Entfernung von Antung, heute Dandong. Also innerhalb des Yalu-Dreiecks. Wo die B-29 seit November 1951 nur noch Nachts mit der Hilfe von SHORAN zum Einsatz kommen.
Die 12 angreifenden MiG-15 gehören zur 351. IAP (Nacht), eine selbständige Einheit unter OSL Jefimow.
Es ist ein SHORAN-Angriff von 11 B-29 der 19. BG. aus dem über 1500 km entfernten Kadena. Eine Mondhelle Nacht und der Bahnhof wird von Radarunterstützen Flakscheinwerfern verteidigt, denen es gelingt 10 der 11 Bomber mit Lichtkegeln zu erfassen. Die typischen Merkmale der hellen Nachtjagd, die es ab dem Dezember 1951 wieder gibt, weil die Bomber der Amerikaner dort Nachts mit SHORAN agieren.
In jener Nacht werden zwei der B-29 zerstört und eine beschädigt. Das waren die 44-61967 "Miss Jackie The Rebel von der 30. Staffel, die 44-6183 "Hot to Go" von der 28. Staffel und die 44-61902, die nach den Angaben ihrer Besatzung nur einen Spitznamen hat, "Apache", der sich auf das am Seitenleitwerk befindliche Staffelabzeichen bezieht, der Kopf eines Indianers mit Federschmuck. Die "Apache" schafft eine Notlandung in Kimpo (K-17). Ihre Besatzung überlebt, von den beiden zerstörten B-29 jedoch nur ein Besatzungsmitglied.
Die B-29 oberhalb der MiG-15 No 976 zeigt zwar eine der 28. Staffel, erkennbar an der grünen Haube des Seitenleitwerks. Auf der Abbildung fehlen jedoch die beiden dreifach Waffentürme auf dem Rücken der Maschine. Kein Abwehrfeuer, obwohl die Besatzungen durch die Scheinwerferkegel wussten was kommt. Man kann nur spekulieren, sie waren gleichzeitig geblendet und im entscheidenden Moment überrascht. Die dargestellten MiG-15bis, zeigen keine Lippe, das Merkmal für RP-1 Izumrud, obwohl es zu jener Zeit schon verfügbar war.
Zum Angriff selber gibt es sicherlich Berichte der Veteranen.
Seit 1950 durfte die aus der Zeit bis 1945 stammende ECM-Ausrüstung der B-29 auf Wunsch des SAC nicht modernisiert werden, weil man die neuen Möglichkeiten in Korea nicht zeigen wollte. Diese Haltung wurde bis zum Ende des Krieges durchgehalten. Erstaunt war man über die Leistungsfähigkeit des sowjetischen Leitsystems der "Chinesen", die so einen Nachtangriff der MiG-15bis überhaupt möglich machte. Kamen da zum ersten Mal das P-20/P-50 in China zum Einsatz?!

Erst nach der Flucht des Piloten Kum Sok No im September 1953 mit seiner MiG-15bis nach Südkorea, gibt es eine Zeugenaussage über die Beteiligung der Sowjets im Luftkrieg. Auch dann noch wird von den Entscheidungsträgern versucht, die nicht mehr zu leugnenden Erkenntnisse zu relativieren. Erst gegen Ende des kalten Krieges, zu Zeiten von Glasnost wird dieser Bann gebrochen. Da waren die meisten Bücher und Memoiren über den Korea-Krieg längst geschrieben und zur jeweiligen Wahrheit geworden.
 
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Erstaunt war man über die Leistungsfähigkeit des sowjetischen Leitsystems der "Chinesen", die so einen Nachtangriff der MiG-15bis überhaupt möglich machte. Kamen da zum ersten Mal das P-20/P-50 in China zum Einsatz?!

Erst nach der Flucht des Piloten Kum Sok No im September 1953 mit seiner MiG-15bis nach Südkorea, gibt es eine Zeugenaussage über die Beteiligung der Sowjets im Luftkrieg. Auch dann noch wird von den Entscheidungsträgern versucht, die nicht mehr zu leugnenden Erkenntnisse zu relativieren. Erst gegen Ende des kalten Krieges, zu Zeiten von Glasnost wird dieser Bann gebrochen. Da waren die meisten Bücher und Memoiren über den Korea-Krieg längst geschrieben und zur jeweiligen Wahrheit geworden.
In 1953 wurde von dem Amerikaner die unzureeichende Fähigkeit der Chinesische Luftwaffe zur All Weather (Slechtes Wetter am Tag) und Nachtabfangjagd immer noch als bedeutende Schwachheit bewertet obwohl es schon flachendeckene Kusten (inklusieve Mantshuria-Korea) Radaruberwachung gab von Wladiswostok bis Hainan, mit Radarabfangkapazitaeten an wichtige Orten.

Das die Sowjets/Russen mit ihre MiG-15's und andere Flieger da waren wussten die Amerikaner schon laengst.
Nicht nur weil die Sowjetpiloten moglischt koreanisch sprachen im Funkverkehr, aber ab und zu doch russisch, die Amerikaner hatten schon 1951 ihre Quellen in die Chinesische Luftfahrt die ihn die Flugplanung mitteilten, manchmal sogar inklusieve die Nahmen der Sowjet Piloten.
 

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Die Führung wusste das sicherlich, denn die chinesische und koreanische Luftwaffe brauchten ja Piloten, die erst einmal ausgebildet werden mussten und falls schon vorhanden, auf die sowjetischen Einsatzmuster umgeschult werden mussten. Die Schulungen gab es in China und in der Sowjetunion. Zu jener Zeit ging man davon aus, dass einige der sowjetischen Piloten auch in den Einsatzverbänden Nordkoreas und Chinas mitflogen, was ja der abgehörte Funkverkehr belegte. Das es vollständige Einheiten aus den Luftstreitkräften der SU waren, war bestenfalls eine Vermutung von wenigen Personen, für die es keine publizierbaren Beweise gab. Nicht umsonst durften die sowjetischen Piloten nur über Gebieten zum Einsatz kommen, die vollständig unter Kontrolle der eigenen Kräfte waren. Um das zu gewährleisten gab es noch eine Pufferzone, damit man in der Hitze eines Gefechtes nicht doch noch auf feindliches Gebiet geriet. Das führte ja dazu, dass sie den eigenen Bodenkräften nur in einem begrenzten Bereich Schutz bieten konnten. Die Amerikaner waren ja gezwungen bis an den Yalu zu fliegen, um einmal auf MiG-15 zu treffen.
Im gleichen Maße wie diese Schwäche, der Schutz der eigenen Truppen, deutlich wurde, wurde sie propagandistisch kompensiert, indem man eine Vielzahl von Erfolgen reklamierte. Dazu dienten dann immer Einzelereignisse, die das zu belegen schienen. Es waren immer Gefechtsbeschreibungen, die die Phantasie der Leser anregten. Wer fragte da noch nach deren Sinn und Zweck. Das trifft auch auf die Chinesen zu, denen es ab 1952, als sie die Mehrzahl der Flieger-Kräfte stellten, die über Nordkorea zum Einsatz kamen. Sie blieben dem 38° fern und hatten mehr den Aufwuchs der eigenen Luftstreitkräfte im Sinn. Mit dem Tod Stalins 1953 waren die Kämpfe gegen die Amerikaner kein notwendiger Grund für die weitere Unterstützung Chinas. Das hatte die Zeit längst in seinem Sinne genutzt.
Siehe die Aussagen zum 70 jährigen Jubiläum der PLAAF.

PS Da inzwischen das Verhältnis zwischen China und den USA wieder abgekühlt ist, bis hin zur offenen Rivalität, gibt es wieder chinesische Berichte, die die Rolle der PLAAF im Koreakrieg aufwerten.
 
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Nach dem Nachtgefecht vom 10. Juni 1952, gab es von FEAF ELINT-Missionen, um die Gliederung der Elektronische Ausrüstung der Gegenseite auf zu decken. Bis zum Juni 1953 waren das 28 Frühwarn-Funkmessstationen, 20 Funkmessstationen für das bodengestützte Abfangen und 30 Orte mit Funkmessgestützten Scheinwerfer-Einheiten. Gleichzeitig wurden Maßnahmen in Kraft gesetzt, die längst bekannt waren und scheinbar neu gelernt werden mussten. Nach dem Januar 1953 ging keine B-29 mehr verloren .

PS Achtung, bei der Beschreibung der Ereignisse, passen die zeitlichen Angaben und beteiligten Regimenter nicht immer zusammen!
 
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Der Bericht in weaponsandwarfare ist im Stil der Gegenwart geschrieben und unterschlägt die Bedeutung der damaligen Ziele, wenn es um die Bombardierungen geht.
Dort wird aufgeführt, das Kanggye, auf Chinesisch Jiangjie zu jener Zeit die temporäre Hauptstadt von Nordkorea war und gleichzeitig ein wichtiger Verkehrsknoten.
Auf russisch Kange und als wichtiger Industriestandort aufgeführt.

Da muss man sich mühsam die Informationen zusammensuchen, die die einstigen militärischen Entscheider bewogen, diese Orte zu Zielen zu erklären.
 

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Dissertation zum Thema "Sowjetische Luftfahrt im Koreakrieg 1950 - 1953".
Was die Rolle der sowjetischen Streitkräfte in China angeht, wird deren Hauptaufgabe, der Schutz der Mandschurei vor möglichen Bomberangriffen der amerikanischen Streitkräfte und gleichzeitige Schulung der PLAAF, durch die sekundäre Rolle, die Gefechte im Bereich des Yalu überschattet. Diese primäre Aufgabe haben sie gemeistert. Noch im November 1950 waren sie in Anshan, Liaoyang und Mukden=Shenyang stationiert. Das sind gut 160-200 km Entfernung von Antung/Andong/"Anton"=Dandong entfernt. Der Ausbau des Flugplatzes Dandong für die Nutzung von Jets hatte gerade erst begonnen und war noch nicht abgeschlossen.
Erst als die Flugplätze im Bereich Dandong für den Einsatz der MiG-15 verfügbar wurden, das war ab 1951 der Fall, war deren Reichweitenproblem gelöst.
In den letzten 10 Tagen des Oktobers 1950 flogen die Piloten der 151.GIAD nur defensive Einsätze. Dafür nutzte z.B. die 72. GIAP aus Mukden=Shenyang die noch begrenzte Anzahl von Zusatztanks. Es waren Überwachungsflüge und sie dienten vor allem dazu, sich mit dem Umfeld der Basen vertraut zu machen. Dabei schützen sie gleichzeitig den chinesischen Luftraum und zeigten Präsenz. Nur wenn sie wahrgenommen werden, können sie ihre abschreckende Wirkung auf einen möglichen Angreifer entfalten.
Im folgenden Link, die Onlineübersetzung ins Deutsche ist noch lesbar, wenn die Materie nicht gänzlich neu ist. Sie ermöglicht eine Einordnung aus chinesischer Sicht.

China, die Sowjetunion und der Koreakrieg: Von einem gescheiterten Luftkriegsplan zu einer Kriegsbeziehung
 
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Lesbar im Online-Übersetzer und ein gutes Beispiel dafür sich nicht nur auf eine Angabe zu verlassen. Hier werden die Kräfteverhältnisse fast gleichwertig dargestellt, indem Kräfte dazugerechnet werden, die nicht unmittelbar im Kampf stehen. So wird das offensichtliche Scheitern relativiert.
Dieser Beitrag ist vom Stolz der erbrachten Leistung geprägt und offenbart damit ungewollt die Details zu den wahren Kräfteverhältnissen am Beginn der Invasion.

Ein Ergebnis des Korea-Krieges ist die Schaffung der PLAAF mit der Hilfe der Sowjetunion.
Im Juli 1949 bestand sie noch aus einer Einheit mit 6 P-51 Mustang, 2 Mosquitos und 2 PT-19.
Noch 1950 wurden die ersten beiden Brigaden zu Divisionen.
Anfang 1954 waren es 28 Divisionen mit 70 Regimentern und 5 unab. Regimentern, die etwa 3000 Flugzeuge im Bestand hatten. Zu je diesem Zeitpunkt die zahlenmäßig dritt, größte Luftmacht weltweit.

PS
In der Fliegerrevue extra, No 17 findet sich der Artikel "Chinesische Militärluftfahrt Der Rote Drache wird wach" von Andreas Rupprecht. Um es vorsichtig zu formulieren, viel zurückhaltender kann man die "Sowjetische Aufbauhilfe" samt "Mikojan kommt zum Zug" nicht formulieren. 1951 müsste 1950 heißen, die MiG-9 und La-17 fehlen ganz. Seit Februar 1950 verteidigt die 106. IAD Shanghai und kümmert sich um die Schulung der ersten chinesischen Jetpiloten. Bevor sich jemand äußert, bitte folgende Links lesen. Das erspart mir viel Schreibarbeit.
 
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SHORAN ist ein Akronym für SHORt RAange Navigation und ist die Bezeichnung für elektronische Präzisions-Radarbake-Navigation.
Dafür gab es zwei Gründe. Die Bewölkung oder die Nacht verbargen das Ziel. Das System ermöglichte auch unter diesen Bedingungen noch Präzisionsangriffe.
Ab 1951 sollte es wieder benutzbare Flugplätze in Nordkorea geben. Dahin sollten dann einige der Fliegerdivisionen nördlich des Yalu mit ihren MiG-15 verlegen. Nur so konnten sie den eigenen Bodentruppen über Nordkorea einen Luftschirm bis in die Nähe des 38° bieten. Trotz aller reklamierten Abschusserfolge in der Luft, reichte das nicht einmal, den einzigen Flugplatz Uiju, am Südufer des Yalu vor der Zerstörung zu bewahren. Nur dort gab es während des Krieges auf nordkoreanischem Boden mal für 6 Wochen MiG-15A, vom 1.11.51-15.12.51. Etwa 5000 Personen im Dauereinsatz schafften es nicht, die SLB auch nur für Stunden betriebsfähig zu halten. Die MiG-15 wurden am 15.12.51 in einer Kraftanstrengung ins 20 km entfernte, chinesische Antung, heute Dandong, ausgeflogen.
Mal ein Beispiel dafür, wie reklamierte taktische Erfolge bis heute eine strategische Niederlage kaschieren.
 
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Die Geschichte der Luftwaffe der Volksbefreiungsarmee ist von mehreren Etappen geprägt
Die Übersetzung ins Deutsche hat Schwächen, doch wer sich dafür interessiert findet einige Details. Zum Verständnis des Koreakrieges gehört ja, ab wann konnte China über eine Anzahl von Piloten verfügen und auch die Nordkoreaner waren in einer vergleichbaren Situation?! Vom Beginn einer Grundschulung waren es etwa 1 Jahr und bis zur wirklichen Einsatzbereitschaft eher 2 Jahre oder mehr. Das galt nur unter den Bedingungen, dass die Flugschüler dafür eine gewisse schulische Vorbildung mitbrachten und später nicht "verheizt" wurden.
....
"Am 1. August 1949 trafen sich Vertreter der Neuen Chinesischen Luftwaffe mit dem Oberkommando der sowjetischen Luftwaffe, um Hilfe beim Aufbau des Korps zu erhalten. Beide Seiten waren sich einig, dass die Russen sechs Flugschulen eröffnen und innerhalb eines Jahres 350-400 Piloten ausbilden würden, die zwischen 150-180 Flugstunden erhalten würden. Die Russen werden ihnen auch Flugzeuge für drei Luftdivisionen zur Verfügung stellen, etwa 350-400 Flugzeuge. Die Russen lieferten 434 Flugzeuge, davon 120 Bomber an Bochkin La-9 , 40 Topolew Tu-2 , 4 Iljuschin Il-12 Transportflugzeuge, Und 240 Trainingsflugzeuge einer Vielzahl von Modellen. Für die Ausbildung der chinesischen Besatzungen verpflichtete sich die sowjetische Luftwaffe, etwa 878 Instruktoren zu entsenden, die die chinesischen Flugschulen für die gesamte Ausrüstung und Ausrüstung für die Ausbildung besetzen. Trotz dieser und anderer Vorbehalte in diesem Abkommen stimmten die chinesischen Vertreter zu, wenn auch mit dem Gefühl, dass die Russen die Dringlichkeit der Luftwaffennachfrage der Befreiungsarmee missbrauchen und veraltete Ausrüstung und Flugzeuge auf Kosten moderner Ausrüstung liefern. Der Vertrag wurde am 18. August 1949 unterzeichnet und am 5. Oktober von Joseph Stalin genehmigt , aber das Personal der sowjetischen Luftwaffe zögerte nicht und begann noch früher mit den Vorbereitungen und traf bereits Mitte Oktober in China ein. ".....

Sehr optimistisch betrachtet, würden ab Mitte Oktober 1950 etwa 350-400 Piloten verfügbar werden. Deren größte Herausforderung die Beherrschung der neuen Technik war. Es kann Niemanden überraschen, dass es im ersten Jahr in den Einheiten eine sehr hohe Unfallrate gab. Wenn es mal angeführt wird, dann ohne Zahlenangaben. Auch die neuere MiG-15A wurde von Mängeln geplagt und sollte von Anfängern nicht in den transsonischen Bereich geflogen werden. All das erklärt, warum ab Anfang April 1951 bis Ende Januar 1952 die sowjetische Jagdflieger Elite in den Kampf ziehen musste, um ein Desaster zu vermeiden. 1952 drohte wieder ein Desaster, weil die F-86 Piloten die startenden und landenden MiGs über den Basen angriffen. Die sowjetischen Jagdflieger versuchten sie dabei abzuschirmen, was nur unzureichend gelang. Das führte dazu, dass die Chinesen und Nordkoreaner ihre Einsätze über Nordkorea fast ganz aufgaben. Der Zeitraum, wo die Amerikaner das sehr einseitige Abschussverhältnis erreichten.
Diego F. Zampini, FRextra, No 23, S64ff, Rote Asse über Nordkorea - Der große Fehler,
führt noch einmal die beanspruchten und bestätigten Luftsiege von Oberst Jewgenij Pepeljajew (196. IAP/324.IAD) vom 20.5.1951 bis 11.1.1952 auf. Doch das passt schon nicht mehr zu der geänderten Lage ab 1952 und ist sicherlich dazu gedacht, den bisherigen Tenor zu wahren. Die geplante Übergabe des Luftkrieges über Korea an die Chinesen und Nordkoreaner war da längst gescheitert.
Wer flog denn an den Yalu, um die Piloten der Gegenseite im Luftkampf zu stellen?! Sicherlich nicht die unterlegene Seite, um sich fast täglich eine von der Propaganda reklamierte "blutige Nase" ab zu holen.

PS Ich beschränke mich bei den Angegebenen Links nur auf die Zeit des Koreakrieges bis etwa 1953. Welche Details stützen die reklamierten Angaben und welche stellen sie infrage?!
 
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Folgt man den chinesischen Links, deren Online-Übersetzung ins Deutsche lesbar bleibt, dann eröffnen sich zahlreiche Details. Sie widersprechen zwar der bisherigen Darstellung von 1950-53 aber das fällt nur dem auf, der sich mit der Thematik beschäftigt hat. Es lohnt sich immer den internen Links zu folgen, einschließlich der Ortsangaben. Je mehr Vorwissen man mitbringt, um so größer der Erkenntnisgewinn. Gerade auf russischer Seite wird die bisherige, offiziell akzeptierte Darstellung gegen jede Infragestellung verteidigt. Nur die Auseinandersetzung bei einigen, offensichtlich falschen Details wird gerade noch akzeptiert.
PS
Hier ein Beispiel für ein Vorgehensweise:
Im obigen Link unter
Kongsi gemischte Brigaden
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Die Air Force Aviation University der Volksbefreiungsarmee , die als Air Force Aviation University in der Provinz Jilin, Changchun City , bezeichnet wird, ist eine umfassende höhere Militärakademie, die Flugpersonal orientiert ausbildet, unter der Luftwaffe der Volksbefreiungsarmee [1] [2] .
Dort liest man die Geschichte und schaut z.B. nach was sich unter dem heutigen Changchun City verbirgt.
Dort scrollt man nicht nur zum Flughafen sondern auch heraus, wo befindet sich diese Einrichtung in der Mandschurei in Bezug auf Korea?! Je mehr Details man sich erschließt, um so einfacher fällt es einem, einst für weniger informierte Personen, generierte Aussagen zu überprüfen.
 
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